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29.04.2011

09:46 Uhr

Quartalsergebnis

Japan-Beben wird für Daimler teuer

Daimler hat im Auftaktquartal Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert, Konzernchef Zetsche rechnet mit einem weiter brummenden Geschäft. Die Katastrophe in Japan und die Tornados in den USA aber belasten den Autobauer.

Daimler-Logo an einer Felge: "hervorragendes Ergebnis" Quelle: dapd

Daimler-Logo an einer Felge: "hervorragendes Ergebnis"

StuttgartDie deutschen Autohersteller haben den Schwung von 2010 mit ins neue Jahr genommen. Nach Volkswagen hat heute Daimler von einem erfolgreichen Start im ersten Quartal berichtet. "Wir haben im ersten Quartal ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Wir liegen damit deutlich über Plan und bestätigen den positiven Ausblick auf 2011", sagte Konzernchef Dieter Zetsche. Vor allem der Hunger der Chinesen nach prestigeträchtigen deutschen Premiumwagen hält den Aufwärtstrend stabil. Zusätzlich hat die nach der Krise wieder steigende Nachfrage nach Lastwagen dem Konzern einen weiteren Wachstumsschub beschert.

Im ersten Quartal lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) konzernweit bei 2,03 Milliarden (Vorjahr: 1,19) und damit 71 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr sind deutlich über sieben Milliarden Euro angepeilt. Das Konzernergebnis hat sich mit 1,18 Milliarden Euro nahezu verdoppelt.

Der Konzernumsatz erhöhte sich um 17 Prozent auf 24,7 Mrd. Euro. Damit liegt Daimler leicht über den Erwartungen. Analysten hatten den Anstieg des Umsatzes erwartet, beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern rechneten die Experten aber nur mit 1,9 Milliarden Euro.

Im ersten Quartal hat Daimler die weltweiten Auslieferungen um zwölf Prozent auf 310.700 Personenwagen gesteigert. In diesem Jahr soll die Sparte und auch die Kernmarke Mercedes-Benz einen Absatzrekord erzielen. Daimler peilt beim im Umsatz erstmals nach der Auflösung der "Welt AG" wieder die 100-Milliarden-Marke an.

Börsianer waren von den Zahlen dennoch nicht überzeugt: Die Daimler-Aktie war nach Handelsstart größter Verlierer im Dax, mit einem Minus von 1,8 Prozent auf 52,16 Euro. Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, die Zahlen seien gerade im Vergleich zu Volkswagen "deutlich weniger dynamisch".

Kommentare (1)

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ViaLacrimosa

29.04.2011, 09:48 Uhr

Daimler soll das alles also zahlen?
Lieber arm dran als Arm ab?

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