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14.08.2014

08:01 Uhr

Quartalsgewinn verdreifacht

Hiesinger will Thyssen-Krupp in schwarze Zahlen führen

Thyssen-Krupp übertrifft im dritten Quartal seines Geschäftsjahres die Erwartungen. Auch unter den Strich steht nach einem Dreivierteljahr ein Plus. Vorstandschef Heinrich Hiesinger wagt sich daher aus der Deckung.

Krisenmanager Heinrich Hiesinger: Thyssen-Krupp ist auf dem Weg zu schwarzen Zahlen. dpa

Krisenmanager Heinrich Hiesinger: Thyssen-Krupp ist auf dem Weg zu schwarzen Zahlen.

DüsseldorfThyssen-Krupp ist nach der größten Krise in der Unternehmensgeschichte zurück auf Gewinnkurs. „Unter dem Strich erwartet Thyssen-Krupp erstmals seit drei Jahren wieder ein ausgeglichenes bis leicht positives Nettoergebnis“, kündigte Vorstandschef Heinrich Hiesinger am Donnerstag an. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 (per Ende September) konnte der Konzern zulegen.

Das Unternehmen profitierte unter anderem von deutlichen Verbesserungen im amerikanischen Stahlgeschäft, das Thyssen-Krupp nach Pleiten, Pech und Pannen fast in den Ruin getrieben hatte. Nach neun Monaten erzielte Thyssen-Krupp unter dem Strich einen Gewinn von 243 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust von gut einer halben Milliarde Euro in den Büchern.

Am Ende des vergangenen Geschäftsjahres war der Fehlbetrag dreimal so hoch gewesen, im Jahr zuvor hatte Thyssen-Krupp sogar einen Verlust von fünf Milliarden Euro eingefahren. Seitdem müssen auch die Aktionäre auf eine Dividende verzichten. Ob es dieses Jahr dafür reichen könnte, blieb zunächst offen. Versprochen hat Thyssen-Krupp das bislang nicht.

„Wir steigern unser Ergebnis kontinuierlich seit sieben Quartalen aus eigener Kraft“, sagte Hiesinger. Im dritten Quartal konnte der Dax-Konzern seinen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) dank besserer Ergebnisse im Stahlgeschäft und Zuwächsen in der Aufzugssparte auf 398 Millionen Euro fast verdreifachen.

Kommentare (1)

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14.08.2014, 10:59 Uhr

Wenn Hiesinger das wirklich vor hat, dann muss dieser erst einmal gegen den Öko-Sozialistischen Virus, der in der EU und vor allen in Deutschland vorherrscht, ein Gegenmittel haben. Stichwort CO2-Freie Wirtschaftswelt (Verteufelung von menschengemachten CO2) und die volkswertvernichtende Ethik-Energiewende einer Merkel auf Basis eines Marktfeindlichen EEG.
Das Lügenangstmärchen vom bösen menschlichen CO2 muss ein Ende finden und das EEG eingestmapft werden. Ansonsten kann sich keine Wirtschaft (Marktwirtschaft) mehr in der EU bzw. Deutschland entfalten. Der DDR-Sozialismus einer unfreien Plan-Verbotselite wird das Zepter mit CO2 Angstmärchen und EEG übernehmen.

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