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23.01.2007

08:00 Uhr

Quartalsumsatz

Richemont verfehlt Analystenerwartungen

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 (Ende März) trotz eines zweistelligen Umsatzzuwachses die Erwartungen der Analysten verfehlt.

dpa-afx GENF. Im wichtigen Weihnachtsquartal seien die Erlöse dank lebhafter Nachfrage um zehn Prozent auf hochgerechnet 1,552 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Genf mit. Damit lag Richemont unter den Erwartungen der Experten. Von der Schweizer Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatzwachstum von 12,2 Prozent gerechnet.

Belastend wirkten vor allem negative Wechselkurseffekte durch den schwachen Dollar und Yen. Bei konstanten Wechselkursen hätte das Wachstum im dritten Quartal laut Richemont bei 15 Prozent gelegen. Auch mit diesem Wert wäre das Unternehmen allerdings hinter den Schätzungen zurückgeblieben, die bei 16,7 Prozent gelegen hatten. In den ersten neun Monaten lag der Umsatz bei 3,855 Mrd. Euro, was einem Plus von 13 Prozent entsprach. Zum Richemont-Portfolio gehören Schmuck (Cartier), Uhren (Piaget, IWC), Lederwaren, Schreibutensilien (Montblanc) sowie die Modemarke Chloé. Der Konzern hält zudem 18,9 Prozent des Tabakkonzerns British American Tobacco.

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