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19.01.2010

12:19 Uhr

Quartalszahlen

Alstom verbucht Umsatzplus

Der französische Industriekonzern Alstom ist nach einer leichten Erholung der Auftragseingänge und wieder anziehender Umsätze im dritten Geschäftsquartal weiter vorsichtig.

Alstom bleibt trotz leicht steigenden Umsatzes vorsichtig. Quelle: hb_online

Alstom bleibt trotz leicht steigenden Umsatzes vorsichtig.

HB PARIS. "Die aktuelle Ausschreibungsaktivität ist nachhaltig, aber der Zeitpunkt künftiger Aufträge bleibt unsicher", sagte Alstom-Vorstandschef Patrick Kron am Dienstag in Paris. Für das kommende Geschäftsjahr 2010/2011 schließt er einen leichten Umsatzrückgang nicht aus.

An der Börse ging es für die Alstom-Aktien erst einmal nach unten. Bis zum späten Vormittag verloren sie 4,07 Prozent auf 51,89 Euro. Händler verwiesen auf den Umsatz und das Volumen der Neuaufträge. Bei beidem habe Alstom die Analystenschätzungen leicht verfehlt. Cheuvreux-Analyst Alfred Glaser sprach von einem "schwachen Auftragseingang im dritten Quartal und einem negativen Ausblick. Die Auftragslage bleibe laut Alstom "unsicher", und das sei eine seiner Hauptsorgen mit Blick auf die Aktien.

Für das zweite Geschäftshalbjahr rechnet der Alstom-Chef weiterhin mit einem höheren Auftragseingang als noch in der ersten Jahreshälfte. Gleichzeitig bekräftigte der Siemens -Konkurrent sein operatives Margenziel von rund neun Prozent für das Geschäftsjahr 2009/2010.

Neues gab es zum Zeitplan der laufenden Verkaufsverhandlungen für die Areva type="organisation" value="FR0004275832" /> -Tochter Areva T&D (Transmission & Distribution). Ein Abschluss sei in diesem Frühjahr möglich, sagte Kron. Alstom bietet zusammen mit dem Elektronikkonzern Schneider Electric exklusiv für das Geschäft des Atomtechnikkonzerns Areva . Areva T&D stellt Schaltfelder, Transformatoren und schlüsselfertige Netzstationen zur Stromübertragung und-verteilung her.

Der Umsatz in der Zeit zwischen Oktober und Dezember stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent auf 4,7 Mrd. Euro. Nachdem sich der Auftragseingang zur Hälfte des Geschäftsjahres noch halbiert hatte, schrumpfte er nun im Quartal noch von 6,1 auf 4,2 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand lag Ende Dezember bei 44 Mrd. Euro.

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