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26.07.2011

17:17 Uhr

Quartalszahlen

Fiat lässt sich von Chrysler-Verlusten nicht irritieren

Der italienische Autobauer Fiat hebt nach überraschend starkem Quartalsergebnis seine Jahresprognose für 2011 an. Die Zahlen überzeugten die Anleger aber nicht. Die US-Tochter Chrysler erwartet nun einen Jahresverlust.

Ein Fiat-Mitarbeiter befestigt das Logo des Autobauers an einem Punto. Quelle: Reuters

Ein Fiat-Mitarbeiter befestigt das Logo des Autobauers an einem Punto.

Mailand/Auburn HillsDer mit Chrysler fusionierte Fiat-Konzern werde einen Netto-Gewinn von 1,7 Milliarden Euro und einen Umsatz von mehr als 58 Milliarden Euro erreichen, teilte Fiat am Dienstag nach einem Gewinnsprung von 22,1 Prozent im zweiten Quartal mit.

Der sechstgrößte europäische Autohersteller machte von Anfang April bis Ende Juni in der Gruppe einen Handelsgewinn von 525 Millionen Euro. Die Italiener übertrafen damit Analystenschätzungen, die im Mittel von 485 Millionen Euro ausgegangen waren. Unter dem Strich blieben 375 Millionen Euro. In das Quartalsergebnis fließen seit dem 24. Mai auch die Geschäfte der US-Tochter Chrysler ein.

Der Umsatz des Konzerns ohne seine amerikanische Tochter Chrysler stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf zehn Milliarden Euro. Vor allem der gute Absatz bei den Luxusmarken Maserati und Ferrari schlug positiv zu Buche.

Zusammen mit dem amerikanischen Autobauer Chrysler, bei dem die Italiener inzwischen die Mehrheit von 53,5 Prozent halten, belief sich der Umsatz auf 13,2 Milliarden Euro. Die Schulden sollen bis zum Jahresende stabil zwischen 5,0 und 5,5 Milliarden Euro liegen - trotz des Ankaufs eines 16-Prozent-Pakets von Chrysler für 1,3 Milliarden im Mai.

Die Anleger ließen sich von den Zahlen nicht überzeugen. Fiat-Aktien rutschten nach ihrer Veröffentlichung weiter ins Minus und notierten mit einem Abschlag von 1,6 Prozent.

Kommentare (1)

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26.07.2011, 17:46 Uhr

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