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13.08.2014

08:16 Uhr

Quartalszahlen

Heidelberger Druck schreibt rote Zahlen

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck schreibt erneut rote Zahlen. Doch immerhin konnte der Verlust im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden. Und das zweite Halbjahr soll besser werden.

Ein Mitarbeiter im Werk des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck: Das Unternehmen macht Verluste. dpa

Ein Mitarbeiter im Werk des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck: Das Unternehmen macht Verluste.

FrankfurtWährungsverluste und ein schwaches Asien-Geschäft haben den Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck im ersten Quartal rote Zahlen beschert. Von April bis Juni verringerte sich der operative Verlust (Ebit) allerdings auf elf Millionen Euro nach 20 Millionen Euro Minus im Vorjahresquartal. Der Verlust wurde damit stärker gedrückt als von Analysten erwartet, die einen operativen Fehlbetrag von 15 Millionen Euro prognostiziert hatten. Nach Steuern lag das Minus mit 34 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresverlust.

Das erste Quartal fällt bei dem weltweit führenden Produzenten von Bogenoffset-Druckmaschinen traditionell schwach aus. Die Geschäfte von Heideldruck ziehen erfahrungsgemäß zum Ende des Jahres an. Dank eines harten Sparkurses war dem Unternehmen nach fünf Verlustjahren zum Geschäftsjahreswechsel der Weg in die schwarzen Zahlen gelungen.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2012: 3,02 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2012: 3,24 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2012: 4,26 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Knorr-Bremse

Umsatz 2012: 4,3 Milliarden Euro

Das größte Unternehmen für Bremssysteme von Schienen- und Nutzfahrzeugen wurde 1905 gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Der Hauptsitz liegt in München.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2012: 4,73 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion Group wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2012: 5,64 Milliarden Euro (Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 4 – Gea

Umsatz 2012: 5,72 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 3 – Voith

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 5,73 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2012: 15,28 Milliarden Euro

Die Linde Group sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 18,59 Milliarden Euro (Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Im ersten Quartal lag der Umsatz mit 435 Millionen Euro 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Hier hatten von Reuters befragte Analysten mit durchschnittlich 475 Millionen Euro ein besseres Abschneiden erwartet.

Von

rtr

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