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16.08.2011

09:13 Uhr

Quartalszahlen

Impfhersteller Intercell reduziert Verlust

Der Impfstoffhersteller Intercell hat im zweiten Quartal den Verlust im Vergleich zum Vorjahr eingedämmt. Im ersten Halbjahr konnten die Wiener mit einem Medikament eine Tropenkrankheit punkten.

Impfung in einer Arztpraxis in Dresden Quelle: dpa

Impfung in einer Arztpraxis in Dresden

WienDer Wiener Impfstoffhersteller Intercell hat dank seines eisernen Sparkurses den Verlust im zweiten Quartal reduziert. Von April bis Juni stand unter dem Strich ein Minus von 1,6 nach 8,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der neue Intercell-Chef Thomas Lingelbach hatte Anfang Mai nach einer Serie von Rückschlägen das Zepter bei der angeschlagenen Firma übernommen und einen Stellenabbau angekündigt sowie die kostspielige Forschung und Entwicklung eingedämmt.

Zudem verbuchte Intercell mit einem Plus von 85 Prozent im ersten Halbjahr deutliche Zuwachsraten bei dem einzigen am Markt befindlichen Medikament: einem Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Japanische Enzephalitis (Ixiaro). Der Firmenumsatz legte im zweiten Quartal um knapp ein Drittel auf 12,7 Millionen Euro zu. Die Finanzmittel der Firma gingen per Ende Juni auf knapp 80 von 86 Millionen Euro Ende 2010 zurück.

Für das laufende Jahr geht Intercell weiterhin von einem Umsatzplus zwischen 60 bis 70 Prozent bei Ixiaro und einem Nettoverlust von 30 bis 40 Millionen Euro aus. In den ersten sechs Monaten stand ein Minus von knapp 13 Millionen Euro zu Buche.

Von

rtr

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