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08.11.2012

14:42 Uhr

Quartalszahlen

Jungheinrich übertrifft Erwartungen

Der Gabelstapler-Hersteller konnte mit seinen jüngsten Zahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen. Allerdings rechnet Jungheinrich für das laufende und das kommende Jahr mit eher stagnierenden Geschäften.

Die schwachen Märkte in Europa schmälern die Nachfrage nach Jungheinrich-Gabelstapler jedoch weiterhin. obs

Die schwachen Märkte in Europa schmälern die Nachfrage nach Jungheinrich-Gabelstapler jedoch weiterhin.

Frankfurt Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich hat mit steigenden Aufträgen und einem stabilen Gewinn im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Auftragseingang legte knapp 17 Prozent auf 580 Millionen Euro zu, die Umsätze um vier Prozent auf 546 Millionen Euro, wie die weltweite Nummer drei hinter Marktführer Toyota und dem Wiesbadener Konkurrent Kion am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Auftragseingang von nur 550 Millionen Euro und schrumpfenden Gewinnen gerechnet. Mit 38,5 Millionen Euro lag das operative Ergebnis (Ebit) aber sogar leicht über den 38,3 Millionen Euro des Vorjahres.

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Die stagnierende Nachfrage macht sich bei dem Gabelstapler-Hersteller bemerkbar.

Entsprechend erfreut waren die Anleger: Die im SDax gelisteten Aktien legten 1,4 Prozent auf 27,47 Euro zu. BHF-Bank-Analyst Hermann Reith empfahl, Jungheinrich-Aktien weiter zu kaufen, und hob sein Kursziel auf 34 Euro von 31 Euro an. "Das kürzlich erweiterte Investitionsprogramm ist eine Basis für weiteres Wachstum und Ertragspotenzial", erläuterte er.

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Die Nachfrage der Branche stagniert, der weltweiten Nummer Drei geht es erstaunlich gut.

Für das laufende Jahr erwartet Jungheinrich wegen der schwachen Märkte in Europa nach wie vor stagnierende Geschäfte. Der Auftragseingang soll 2012 über 2,2 (2011: 2,18) Milliarden Euro, der Umsatz über 2,15 (2,12) Milliarden Euro liegen. Trotz höherer Personalkosten und Ausgaben für Forschung und Entwicklung werde das Ebit "annähernd" das Niveau des Vorjahres erreichen. Im nächsten Jahr erwartet der Hamburger Konzern keine spürbare Verbesserung des Marktumfelds. Die Stagnation des Weltmarktes für Flurförderzeuge werde sich im kommenden Jahr wohl fortsetzen, hieß es im Quartalsbericht. Vorstandschef Hans-Georg Frey ließ sich dadurch nicht entmutigen: "Die solide Finanzkraft von Jungheinrich bietet die Voraussetzung, um die strategischen Investitionsprojekte im Jahr 2013 auch unter eventuell schwierigen Rahmenbedingungen umzusetzen."


Von

rtr

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