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18.06.2015

16:28 Uhr

Regionalzüge

Siemens erhält Milliardenauftrag aus Russland

Siemens hat einen langfristigen Wartungsauftrag für Regionalzüge erhalten – im Wert von 1,7 Milliarden Euro. Auftraggeber ist die russische Staatsbahn, mit der Siemens schon länger zusammenarbeitet.

Für 1,2 Milliarden Euro soll Siemens 240 Züge der russischen Staatsbahn warten – die nächsten 40 Jahre lang. dpa

Langfristiger Wartungsauftrag

Für 1,2 Milliarden Euro soll Siemens 240 Züge der russischen Staatsbahn warten – die nächsten 40 Jahre lang.

Sankt PetersburgDer Elektrokonzern Siemens hat mit der russischen Staatsbahn einen weiteren Wartungsvertrag für Regionalzüge des Typs „Lastotschka“ (Schwalbe) abgeschlossen. Damit wird eine bereits früher geschlossene Absichtserklärung vertraglich fixiert. Der Wartungsauftrag für 240 Züge hat ein Volumen von 1,2 Milliarden Euro und gilt für 40 Jahre, wie die Unternehmen am Donnerstag bei der Vertragsunterzeichnung anlässlich des Wirtschaftsforums in St. Petersburg bekanntgaben. Der neue Auftrag wurde mit einem bereits bestehenden Wartungsvertrag von 2011 zusammengefasst, so dass sich das Gesamtvolumen auf 1,7 Milliarden Euro beläuft.

RZD setzte die „Lastotschka“-Züge mit Siemens-Technik erstmals bei den Olympischen Winterspielen 2014 im Schwarzmeerkurort Sotschi ein, um Zuschauer zu den Sportstätten zu bringen. Bis 2020 will die Staatsbahn einem Vertrag von 2011 zufolge rund 240 Züge vor allem in Vororten großer Städte in den Dienst nehmen. Die „Schwalbe“ erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Stundenkilometern. Der ebenfalls von Siemens konstruierte Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“ (Wanderfalke) verbindet seit 2009 Moskau mit St. Petersburg und Nischni Nowgorod.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Vitto Queri

18.06.2015, 17:03 Uhr

>>Der neue Auftrag wurde mit einem bereits bestehenden Wartungsvertrag von 2011 zusammengefasst, so dass sich das Gesamtvolumen auf 1,7 Milliarden Euro beläuft. >>

Nach Verkünden der neuen Sanktionen der EU gegen Russland ist der Auftrag futsch !

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