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10.02.2012

10:04 Uhr

Reifenhersteller

Michelin profitiert von Autonachfrage

Das Geschäft des französischen Reifenherstellers Michelin brummt: Das Unternehmen profitiert von hoher Autonachfrage und gestiegener Lastwagenverkäufe. Die Erlöse legten um 16 Prozent zu.

Michelin verzeichnete einen Gewinnsprung. dpa

Michelin verzeichnete einen Gewinnsprung.

Clermont-FerrandDer französische Reifenhersteller Michelin hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn deutlich gesteigert. Unterm Strich standen im Gesamtjahr mit 1,46 Milliarden Euro gut 39 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Erlöse legten um knapp 16 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro zu. Dank der hohen Autonachfrage und gestiegener Lastwagenverkäufe lief besonders das sogenannte Erstausrüstungsgeschäft gut, bei dem die Fahrzeuge auf Michelin-Reifen aus den Produktionshallen rollen. Hinzu kam ein höherer Absatz von Winterreifen.

Gestiegene Rohstoffkosten konnte der Continental-Konkurrent durch Preiserhöhungen ausgleichen.

Die Anteilseigner sollen für das vergangene Jahr eine Dividende von 2,10 Euro je Aktie erhalten. Für das laufende Jahr erwartet das in Clermont-Ferrant ansässige Unternehmen stabile Erlöse. Zwar seien die Aussichten in den Schwellenländern vielversprechend, in Europa sehe die Situation aber weniger rosig aus, hieß es. Die Präsenz in den Schwellenländern soll unter anderem durch neue Werke in Brasilien und China gestärkt werden.

Der geplante Wechsel an der Spitze des Unternehmens soll in diesem Frühjahr wirksam werden. Auf der Hauptversammlung am 11. Mai will der bisherige Konzernchef Michel Rollier seine Ämter niederlegen und an seinen Nachfolger Jean-Dominique Senard übergeben. Mit Senard leitet dann erstmals ein Manager das Traditionsunternehmen, der nicht aus der Gründerfamilie entstammt.

Von

dpa

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