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27.07.2012

10:24 Uhr

Reifenhersteller

Michelin trotzt schwieriger Autokonjunktur

Steigende Produktionskosten, geringere Absatzzahlen und schwere Zeiten für Europas Autobauer. Reifenproduzent Michelin stört das nicht. Mit einer Preiserhöhung schrauben die Franzosen ihren Nettogewinn einfach nach oben.

Gute Zeiten für Michelin, schlechte für die Autobranche. Der Reifenhersteller steigerte seinen Nettogewinn um 37 Prozent. AFP

Gute Zeiten für Michelin, schlechte für die Autobranche. Der Reifenhersteller steigerte seinen Nettogewinn um 37 Prozent.

ParisDer französische Reifenhersteller Michelin trotzt dank höherer Preise der schwieriger Autokonjunktur in Europa. Der Continental -Konkurrent wies am Freitag für das erste Halbjahr einen um 37 Prozent auf 915 Millionen Euro gestiegenen Nettogewinn aus.

Der Umsatz stieg aufgrund der zum Jahresende 2011 beschlossenen Preiserhöhungen um 5,9 Prozent auf 10,71 Milliarden Euro - und das bei gesunkenem Absatz. Die hinter dem japanischen Bridgestone -Konzern auf dem zweiten Platz des Weltmarkts stehenden Franzosen streben durch Wachstum vor allem in China bis 2015 einen Nettogewinn von 2,5 Milliarden Euro an.

Der Kurs der Michelin-Aktie legte im frühen Börsenhandel um fast sechs Prozent zu. Conti-Titel zog in Frankfurt um 1,4 Prozent an.

Von

rtr

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