Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.04.2012

08:15 Uhr

Repsol-Tochter

Argentiniens Senat stimmt für YPF-Enteignung

Argentinien treibt die Verstaatlichung einer Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol voran. Der Senat des Landes billigte am Donnerstag eine Gesetzesvorlage, mit der Argentinien die Kontrolle über YPF übernimmt.

Ein Mann schwänkt vor dem argentinischen Kongress die Flagge von YPF. Reuters

Ein Mann schwänkt vor dem argentinischen Kongress die Flagge von YPF.

Buenos AiresDer argentinische Senat hat am frühen Donnerstagmorgen der Verstaatlichung des argentinischen Ölkonzerns YPF zugestimmt. Mit 63 zu drei Stimmen bei vier Enthaltungen schlossen sich die Senatoren dem Vorhaben von Präsidentin Cristina Fernandez an. Zuvor diskutierten die Senatoren die Maßnahme ausführlich. 62 der 72 Senatoren hatten einen Debattenbeitrag angemeldet. In der kommenden Woche soll die Deputiertenkammer über das Gesetz abstimmen. Aller Voraussicht nach werden auch die Abgeordneten ihm zustimmen.

Von vorneherein galt es als sicher, dass das Gesetz zur Verstaatlichung des argentinischen Ölunternehmens und damit zur Enteignung des spanischen Mutterkonzerns Repsol den Senat mit Leichtigkeit passieren würde. Präsidentin Fernandez konnte dort auf eine komfortable Mehrheit zählen und selbst Senatoren aus der Opposition hatten angekündigt, die in Argentinien auf große Popularität gestoßene Verstaatlichung von YPF zu unterstützen - auch wenn sie die Art und Weise missbilligten, wie Fernandez' ihr Vorhaben vorantrieb.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×