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31.01.2005

22:57 Uhr

Industrie

Rettung von Walter Bau wieder auf der Kippe

Die Verhandlungen um den angeschlagenen Baukonzern Walter Bau stehen wieder auf der Kippe. Nach Informationen des Handelsblatts aus Bankenkreisen konnten die Bedingungen mehrerer Gläubiger bis zum späten Montagabend nicht erfüllt werden.

DÜSSELDORF/FRANKFURT. Sollte es in der Nacht keine dramatische Wende mehr gegeben haben, „soll bereits am Dienstag das Scheitern der Verhandlungen bekannt gegeben werden“, hieß es in den Kreisen.

In den vergangenen 24 Stunden sei es viel schwieriger für eine Lösung bei Walter Bau geworden, bestätigte eine weitere Quelle im Umfeld der Verhandlungen. Grund dafür ist, dass offenbar weitere Risiken bei Walter Bau aufgetaucht sind: Neben der erforderlichen Liquiditätsspritze von knapp 150 Millionen Euro seien mindestens 100 Millionen bis 150 Millionen Euro weitere Mittel zur Abdeckung zusätzlicher Verluste notwendig, hieß es in den Kreisen.

Einige Banken verweigerten mit Blick auf diese neue Lage die Zustimmung zur Verlängerung der Bürgschaften über insgesamt 1,5 Milliarden Euro. Vor allem die ABN Amro, die als einer der letzten Gläubiger vorige Woche grundsätzliche Zustimmung zum Sanierungspaket signalisiert hatte, sperrt sich den Angaben zufolge gegen weitere Risiken. Walter Bau wollte gestern Abend nicht Stellung nehmen.

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