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18.01.2005

19:40 Uhr

Ringen um Sanierungskonzept

Frist für Walter Bau läuft langsam ab

Der angeschlagene drittgrößte deutsche Baukonzern ringt mit seinen Banken um die weitere Finanzierung seines Samnierungskonzeptes. Dabei wird es für Walter Bau eng.

Ein Arbeiter der Firma Walter Bau auf einer Baustelle. Foto: dpa

Ein Arbeiter der Firma Walter Bau auf einer Baustelle. Foto: dpa

HB AUGSBURG/FRANKFURT. Bis zu diesem Mittwoch sollen die Gläubigerbanken ihre Stellungnahme zum Sanierungskonzept des angeschlagenen Unternehmens abgeben. In den Verhandlungen zeichnete sich bis zuletzt keine gemeinsame Linie ab. „Es sieht nach einer Hängepartie aus“, hieß es in Finanzkreisen. Allerdings wurde auf Gläubigerseite darauf hingewiesen, dass das Unternehmen nicht mehr viel Zeit habe.

Nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ zeichnet sich eine mögliche Rettung in letzter Minute ab. Die 27 beteiligten Banken sollen sich zumindest auf eine grundsätzliche Zustimmung geeinigt haben, berichtet die Zeitung (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Bankenkreise. Es sei aber noch mit Änderungen am Sanierungskonzept zu rechnen. Bei einer wichtigen Gläubigerbank wurde diese Darstellung am Dienstagabend allerdings skeptisch beurteilt.

Konzerngründer und Aufsichtsratschef Ignaz Walter hatte einen Liquiditätsengpass eingeräumt. Für den Fortbestand des Unternehmens müssen sich zudem alle 27 beteiligten Banken auf ein neues Finanzierungskonzept einigen. Dabei geht es vor allem um Bürgschaften über 1,5 Mrd. €. Nach Angaben aus Gläubigerkreisen wollen sich einige Banken aber weiterhin gar nicht mehr engagieren. Die übrigen seien keinesfalls bereit, zusätzliche Risiken zu schultern. „Die Lage ist sehr kritisch.“

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