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20.09.2012

18:49 Uhr

Rohstoffbranche

Glencore-Gründer hält Fusion nicht für nötig

Der Schritt sei nicht notwendig, werde dem Konzern aber nutzen, sagte der Gründer des Rohstoffgiganten Glencore über die Fusion mit Xstrata. Bereits vorher hatte Glencore 34 Prozent des Unternehmens kontrolliert.

Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore fusioniert mit dem Bergbauunternehmen Xstrata. dpa

Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore fusioniert mit dem Bergbauunternehmen Xstrata.

ZürichDer Gründer des Schweizer Rohstoffgiganten Glencore, Marc Rich, hält die beschlossene Fusion mit dem Bergbauunternehmen Xstrata nicht für zwingend notwendig, aber nützlich. Der Zusammenschluss sei nicht "nötig", da Glencore Xstrata sowieso über eine Minderheitsbeteiligung von 34 Prozent kontrolliere, sagte Rich dem Schweizer Magazin "Bilanz" laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Die Fusion würde Glencore auf dem Rohstoffmarkt aber noch stärker und mächtiger machen, als es ohnehin sei.

"Je größer eine Firma ist, desto mehr Marktmacht hat sie und kontrolliert damit auch leichter die Preisgestaltung. Am Ende bedeutet das höhere Gewinne", sagte Rich. Xstrata und Glencore hatten im Februar ihre Fusion beschlossen. Anfang September sollten eigentlich die Aktionärsversammlungen der Unternehmen das Geschäft billigen. Allerdings blockiert der staatliche Fonds Qatar Holding den Beschluss. Die Investmentgesellschaft, die 12 Prozent an Xstrata hält, fordert für eine Aktie mehr Anteile von Glencore als angeboten.

Von

afp

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