Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.01.2011

01:25 Uhr

Rohstoffe

Flut in Australien behindert Kohleförderung bei BHP

Aktuelle Abbauzahlen des Weltmarktführers: Die Produktion von Eisenerz erreicht ein neues Allzeithoch - doch die Förderung anderer kostbarer Rohstoffe leidet unter Naturkatastrophen. In Australien stehen Kohleminen unter Wasser.

BHP-Mine in Australien: Probleme mit Überflutungen. Reuters

BHP-Mine in Australien: Probleme mit Überflutungen.

HB SYDNEY. Die anziehende Weltkonjunktur hat die Eisenerzproduktion beim weltgrößten Bergbaukonzern BHP Billiton im abgelaufenen Quartal auf ein Rekordhoch getrieben.

Die Produktion des für die Stahlproduktion wichtigen Rohstoffes legte in den vergangenen drei Monaten um vier Prozent zu, wie das australische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Vor allem das robuste Wachstum in China und anderen asiatischen Schwellenländern treibe die Nachfrage an. Aber auch in den USA gebe es dank der Konjunkturhilfen ermutigende Signale. Auch der heimische Rivale Rio Tinto hatte kürzlich Eisenerz-Rekordzahlen vorgelegt.

Dagegen befürchtet BHP bei der Kohleproduktion langfristige Beeinträchtigungen durch die Hochwasserkatastrophe im Nordosten Australiens. Die schweren Regenfälle und Überschwemmungen im Bundesstaat Queensland hätten im zweiten Geschäftsquartal zu einem Rückgang der Produktion von 30 Prozent zum Vorquartal geführt.

"Wir erwarten, dass sich die Auswirkungen auf die Produktion, den Absatz und die Kosten auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres bemerkbar machen", erklärte das Unternehmen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×