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25.02.2004

08:13 Uhr

Rückläufige Umsätze, höherer Gewinn

Henkel macht Aktionäre glücklich

Der Kosumgüterhersteller Henkel will 2004 seinen Jahresüberschuss deutlich steigern. Beim Ergebnis je Aktie will der Konzern um knapp zehn Prozent zulegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Es soll weiter vorwärts gehen bei Henkel. Foto: dpa

Es soll weiter vorwärts gehen bei Henkel. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. „2004 erwarten wir ein weiteres Wachstum und den planmäßigen Abschluss der Akquisition der amerikanischen Dial Corporation“, erklärte Henkel-Chef Ulrich Lehner vor Beginn der Henkel-Bilanzpressekonferenz. Im vergangenen Jahr hatte Henkel trotz rückläufiger Umsätze seinen Gewinn kräftig gesteigert. Die Aktionäre sollen durch eine Erhöhung der Dividende davon profitieren. Im April 2004 steht nun die milliardenschwere Übernahme des US-Konkurrenten Dial an. Mit der Integration von Dial kann Henkel Analysten zufolge seine Ziele 2004 möglicherweise erneut anheben.

2003 hatte Henkel bei einem Umsatz von 9,436 (9,656) Mrd. € ein Ebit von 706 (666) Mill. € erzielt. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen Überschuss von 519 Mill. € - was einer Steigerung von knapp einem Fünftel entspricht. Im laufenden Jahr soll der Überschuss erneut gesteigert werden. Die Henkel-Aktionäre können für das Jahr 2003 mit einer höheren Ausschüttung rechnen: Die Dividende je Vorzugsaktie soll auf 1,20 (1,12) und je Stammaktie auf 1,14 (1,06) Euro steigen.

Ein Henkel-Sprecher hatte die Verbesserungen beim Ergebnis 2003 vor allem auf Sparmaßnahmen zurückgeführt. Allein 2003 konnten durch die eingeleiteten Restrukturierungen 44 Mill. € gespart werden. Von 2004 sollen jährlich rund 40 weitere Mill. € eingespart werden.

Analysten hatte bereits bei der Vorlage der Zahlen für 2003 erklärt, Henkel könnte die Ziele durch die Übernahme von Dial noch höher schrauben. Henkel hatte im Dezember angekündigt, den US-Wettbewerber Dial Corp im April übernehmen zu wollen. Mit der 2,9 Mrd. Dollar teuren Transaktion will der Konzern seine Position auf dem US-Markt nachhaltig stärken und dort dem Konkurrenten Procter & Gamble die Stirn bieten.

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