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31.01.2005

16:56 Uhr

Rückstellungen für Stellenabbau drücken das Ergebnis

Pumpenhersteller KSB steigert Umsatz und senkt Gewinn

Gemischte Nachrichten meldet der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB AG: Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 den Umsatz zwar gesteigert. Die Erlöse wuchsen im Vorjahresvergleich um 7,7 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro, teilte KSB am Montag in Frankenthal mit. Als Grund wurde neben der Übernahme zweier Firmen auch eine Belebung der weltweiten Nachfrage, vor allem in der Region Asien und Pazifik, genannt.

HB FRANKENTHAL. Das Konzernergebnis vor Steuern liege jedoch wegen Rückstellungen in zweistelliger Millionenhöhe für den geplanten Stellenabbau „deutlich“ unter Vorjahr (29,8 Millionen Euro). Einzelheiten dazu teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. Der Auftragseingang wuchs um 8,6 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr 2005 erwartet KSB ein weiteres Plus bei Auftragseingang und Umsatz. Das Ergebnis soll über dem der beiden Vorjahre liegen. „Wir gehen schon davon aus, dass wir ein gutes Geschäftsjahr vor uns haben“, sagte ein Sprecher. Um die Marktchancen in Russland zu nutzen, wolle das Unternehmen vor Ort Vertrieb und Service ausbauen. Zudem würden die Aktivitäten in China gestärkt, wozu eine Ende 2004 gegründete Armaturengesellschaft mit Sitz im nordchinesischen Dalian beitragen soll.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg bis Ende 2004 wegen der Übernahme einer spanischen Firma um 1,6 Prozent auf 12 476. KSB hatte im April 2004 mitgeteilt, die Zahl der weltweit 12 480 Stellen bis Ende dieses Jahres um 650 zu verringern. 440 davon fallen in Deutschland fort. Dieses Ziel werde mit Altersteilzeitverträgen erreicht, sagte ein Sprecher. In Deutschland sank die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2004 um 52 Mitarbeiter auf 4 470.

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