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14.01.2011

09:19 Uhr

Rückzug

Daihatsu verschwindet von Europas Straßen

VonJan Keuchel

Daihatsu zieht sich aus dem Europa-Geschäft zurück. Das Tochterunternehmen von Toyota hat heute bekannt gegeben, sein Verkaufsgeschäft in Europa Ende Januar 2013 aufzugeben.

Daihatsu wird es mittelfristig in Europa nicht mehr geben. Quelle: gms

Daihatsu wird es mittelfristig in Europa nicht mehr geben.

TOKIO. Der Hersteller von Kleinwagen, der Toyota in diesem Sektor in China unterstützen soll, gab als Gründe für den Rückzug an, dass es zu kostspielig geworden sei, Autos zu entwickeln, die die strenger gewordenen Regeln für den maximalen CO2-Ausstoß in Europa erfüllen.

Toyota zollt mit dem Rückzug aber zugleich auch der Yen-Stärke Tribut, die die Profitabilität der Marke in Europa immer weiter nach unten gedrückt hat. Firmenmutter Toyota selbst gab heute zugleich bekannt, dass sie möglicherweise doch mehr Produktion ins Ausland verlagern werde als bisher geplant. Das ließ Firmenpräsident Akio Toyoda über die Unternehmenshomepage verlauten.

Bisher hatte er stets daran festgehalten, mindestens rund drei Millionen Wagen in Japan bauen zu wollen. Diese Zahl scheint nun zu wackeln, da der Yen sich noch immer nicht gegenüber Dollar und Euro merklich abgeschwächt hat. Die Stärke der heimischen Währung macht die Ware von Japans Exorteuren im Ausland teurer und verringert zugleich den dort erzielten Gewinn beim Rücktransfer nach Japan.

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