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31.07.2013

20:31 Uhr

Rüstungsfirma

Abschreibung brockt Finmeccanica Verlust ein

Das zweite Quartal sorgt beim italienischen Rüstungskonzern Finmeccanica für betretene Mienen. Der teure Konzernumbau und Abschreibungen sind für ein ernüchternd. Doch das Unternehmen ist optimistisch.

Finmeccanica strukturiert sich derzeit um und legt seinen Fokus auf Rüstung sowie Luft- und Raumfahrt. ap

Finmeccanica strukturiert sich derzeit um und legt seinen Fokus auf Rüstung sowie Luft- und Raumfahrt.

MailandAbschreibungen sowie der kostspielige Konzernumbau brocken der italienischen Rüstungsfirma Finmeccanica einen Verlust ein. Im zweiten Quartal fiel unter dem Strich ein Minus von 69 Millionen Euro an, wie der in Rom ansässige Industriekonzern am Mittwoch mitteilte.

Im Vorjahr waren es noch 42 Millionen Euro Gewinn. Ein Grund für den Verlust sei die teure Restrukturierung der Rüstungselektroniksparte Selex ES. Zudem sei es zu einer Abschreibung bei einem Eisenbahn-Auftrag in Belgien gekommen.

Das Unternehmen hält dennoch an seinem Ziel fest, in diesem Jahr einen Umsatz von 16,7 bis 17 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Finmeccanica strukturiert sich derzeit um und legt seinen Fokus auf Rüstung sowie Luft- und Raumfahrt.

Das Unternehmen wurde im vergangenen Jahr von einem Korruptionsskandal erschüttert. Der damalige Firmenchef Giuseppe Orsi wurde verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, Schmiergelder nach Indien gezahlt zu haben, damit der Konzern den Auftrag erhält. Orsi bestreitet ein Fehlverhalten.

Von

rtr

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