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15.11.2013

11:21 Uhr

Rüstungsfirma

Frankreich verkauft Staatsanteile von Safran

Frankreichs Kassen sind leer und die Wirtschaft schwächelt. Um ein milliardenschweres Investitionsprogramm stemmen zu können, verkauft Frankreich einen Anteil von fünf Prozent am Rüstungs-Unternehmen Safran.

Mitarbeiter von Safran arbeiten an einer Turbine. Trotz des Anteilsverkauf bleibt Frankreich Großinvestor in dem Unternehmen. AFP

Mitarbeiter von Safran arbeiten an einer Turbine. Trotz des Anteilsverkauf bleibt Frankreich Großinvestor in dem Unternehmen.

ParisDie französische Regierung trennt sich von weiteren Staatsanteilen, um Geld für ihr milliardenschweres Investitionsprogramm zu sammeln. Für 900 Millionen Euro verkaufte sie einen Anteil von 4,7 Prozent am Rüstungs-Luftfahrtunternehmen Safran, wie Finanzminister Pierre Moscovici am Freitag mitteilte. Frankreich bleibe mit einer Beteiligung von mindestens 22,4 Prozent Großinvestor bei dem Konzern. Die Einnahmen sollen in das Investitionsprogramm fließen, mit dem die Regierung die schwächelnde Wirtschaft ankurbeln will. Im Sommer hatte sich der Staat bereits von Anteilen am Pariser Flughafenbetreiber ADP für 738 Millionen Euro getrennt, die Mehrheit aber behalten.

Der Preis von 46,30 Euro für die Safran-Aktie lag Händlern zufolge rund 3,6 Prozent unterm Schlusskurs vom Donnerstag. Die Bank of America-Merrill Lynch und die Citigroup begleiteten den Deal. Die Safran-Papiere notierten am Freitagmorgen rund 3,4 Prozent im Minus.

Von

rtr

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