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25.11.2013

06:32 Uhr

Rüstungsgeschäft

EADS erwägt Werksschließung in Bayern

Das Passagierflugzeug-Geschäft des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS boomt. Doch die Rüstungssparte kämpft mit Problemen. Ein Werk in der Nähe von München könnte dem bald zum Opfer fallen.

Die EADS-Sparte Cassidian baut unter anderem Systeme, die im Frachtflieger Airbus A400M zum Einsatz kommen. Reuters

Die EADS-Sparte Cassidian baut unter anderem Systeme, die im Frachtflieger Airbus A400M zum Einsatz kommen.

MünchenDie Airbus-Mutter EADS will einem Pressebericht zufolge im Zuge ihres Konzernumbaus die Zentrale der Rüstungssparte Cassidian in Unterschleißheim bei München schließen. Teile der Produktion sollten an andere Standorte in Bayern verlagert werden, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Montag unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise.

Zugleich solle in Ottobrunn im Münchener Umland die neue Luft- und Raumfahrtzentrale des Unternehmens entstehen, in der Cassidian und die Raumfahrtsparte Astrium aufgehen sollen. Wie viele Stellen wegfielen, sei noch unklar, ebenso wann das Werk in Unterschleißheim dichtgemacht werden soll. Dort arbeiten demnach bis zu 1400 Cassidian-Mitarbeiter, in Ottobrunn direkt bei EADS und bei Astrium insgesamt etwa ebenfalls 1400. EADS wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.

EADS-Chef Tom Enders plant drastische Einschnitte im Zuge der Zusammenlegung der drei Sparten Airbus Military, Astrium und Cassidian zu Airbus Space & Defense. Zahlen will er am 9. Dezember nennen, wenn Gespräche mit den Gewerkschaften anstehen. Insidern zufolge will das Management mehrere tausend der 40.000 Stellen streichen, allerdings weniger als die 8000, die kürzlich in einem Medienbericht genannt wurden.

Vor allem deutsche Standorte dürften aber im Mittelpunkt stehen. Der Konzern, der sich demnächst in Airbus umbenennt, verdient prächtig an seinen Verkehrsflugzeugen. Das Geschäft mit Kriegsgerät, Satelliten und Weltraumtechnik wirft dagegen angesichts staatlicher Sparzwänge immer weniger ab.

EADS plant offenbar massiven Stellenabbau

Video: EADS plant offenbar massiven Stellenabbau

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Von

rtr

Kommentare (9)

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Querschlaeger

25.11.2013, 08:33 Uhr

nach der Wiedervereinigung ab 1992 wurden alle deutschen Flugzeughersteller unter franzoesischer Fuehrung gestellt oder in franzoesiche Unternehmen eingegliedert.
Das war sicherlich ein Teil des Abkommens, damit Frankreich der Wiedervereinigung zustimmen wuerde. Denn Deutschland durfte nur mit Zustimmung der Besatzungsmaechte Flugzeuge bauen.
Auch Airbus wurde letztendlich unter Schroeder an die Franzosen verschleudert. Eurocopter mit Hauptsitz in Frankreich wird ganz bestimmt deutsche Arbeitsplaetze zuerst opfern.
Und mit Hilfe von Enders werden die Franzosen absolute Kontrolle ueber EADS/Airbus haben.
Die groessten Feinde Deutschlands sitzen in der Politik und anderen Schluesselstellungen.

Account gelöscht!

25.11.2013, 09:03 Uhr

Ich bin für die Neuaufstellung der deutschen Flugzeugindustrie.
Keine Partnerschaften mit den ehemaligen Siegermächten.
Was Indien, Pakistan und andere können, dass muss die deutsche Luft und Raumfahrt selbst herstellen können.
Wir haben doch dies alles schon einmal den Siegermächten vorgemacht.
Wo währen die USA, Frankreich, Russland ohne den klau von Blaupausen nach dem zweiten Weltkrieg? Also Rückbesinnung auf deutsche Ingenieurskunst, selbst ist der Mann.

realist

25.11.2013, 09:07 Uhr

..............deutsches Ingenieur-Wissen für uns? Nein! Für andere, Ja! Haben wir doch 2 Weltkriege angezettelt und hunderte Millionen Menschen in den Abgrund geschickt. Sind wir immer noch die heimlichen Verbrecher? Ja! Unsere sogenannten Freunde, die keine sind (die gab es nie), legen Wert darauf, daß Deutschland aus militärischer Sicht unbedeutend bleibt und soll. Was haben wir jetzt zu tun, wir Deutschen? Im Moment sollen wir für die anderen, die schwachen Staaten arbeiten. Ihnen Geld geben, damit sie weiter in der ungeliebten Euro-Union bleiben können. Und danach werden andere Forderungen, ja Forderungen an uns herangetragen. Die haben widerstandslos auszuführen. Auf Geheiß unserer "sogenannten Freunde" die da sind......Frankreich, USA, Britanien, als Hauptakteure, und den vielen kleinen Völkern um uns herum und woanders. Unsere Soldaten haben wir bereitzustellen, auf Kommando, damit sie ihren Körper und Geist ggf. zur Opferung in Kriesenstaaten breithalten. Wir sind gezeichnet und tragen mit uns ein Brandmal herum, was wir nicht mehr beseitigen können. Der Krieg ist beendet, Bomben werden auf Deutschland nicht mehr geworfen. Aber wir werden weiter an den Folgen der beiden Weltkriege zu tragen haben, unser Kinder und Kindeskinder werden die weiter die Lasten zu tragen haben. Was können wir tun? Nichts! Wir haben zu zu fügen und das auszuführen, was uns die "sogenanten Freunde" aufdrücken. Also müssen wir umdenken? Ja, schon seit dem letzten angezettelten und verlorenen Krieg. Und wie wir zu gehorchen haben zeigt der heutige Bericht, daß deutsche Hochschulen für kleines Geld Ingenieur-Wissen an die USA zu liefern hat. Also ist dies doch der Beweis meiner oben geschilderten These? Ja, so ist es. Und das wir ständig abgehört wurden und weiter werden, ist auch der Beleg dafür, daß man uns nicht traut. Wir werden immer noch mißtrauisch beäugt, und das wird so bleiben. Wir sind die Banditen der Neuzeit und das wird so bleiben......................

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