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30.08.2013

14:36 Uhr

Rüstungskonzern

Indien wirft Rheinmetall Air Defence Bestechung vor

Der Rüstungskonzern soll 400.000 Euro Bestechungsgeld an indische Vermittler gezahlt haben. So heißt es in einem Gerichtsprotokoll. Rheinmetall Air Defence bestreitet die Vorwürfe.

Rheinmetall Air Defence, eine Tochter von Rheinmetall, weist die Vorwürfe der Bestechung in Indien zurück. dpa

Rheinmetall Air Defence, eine Tochter von Rheinmetall, weist die Vorwürfe der Bestechung in Indien zurück.

Neu DelhiDer Rüstungskonzern Rheinmetall Air Defence AG (RAD) und zwei seiner Manager sind in Indien der versuchten Bestechung beschuldigt worden. Das Schweizer Unternehmen für Flugabwehr bestätigte dies am Freitag, wies die Anschuldigungen aber zurück. Bislang sei auch keine Anklageschrift eingegangen, sondern es liege nur ein Gerichtsprotokoll vor. Demnach soll RAD einen Vermittler bezahlt haben, um nicht auf die schwarzen Liste der indischen Regierung zu geraten. Beide sollen nun vor einem Spezialgericht dazu Stellung nehmen, wie die Zeitung „Indian Express“ berichtet hatte.

Die Rheinmetall-Tochter RAD, früher Oerlikon Contraves, soll dem Bericht nach umgerechnet etwa 400 000 Euro an den indischen Vermittler gezahlt haben. Vor dem Einfrieren aller Geschäftsbeziehungen sei RAD einer der Hauptlieferanten der Flugabwehr für die indische Armee gewesen. Doch 2012 sei das Unternehmen wegen Bestechung auf die schwarze Liste gesetzt geworden, so dass es keine Geschäfte mehr mit Indien habe machen dürfen. RAD erklärte, es stehe zu Unrecht auf der Liste; die Entscheidung werde vor Gericht angefochten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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30.08.2013, 15:09 Uhr

So ist das, wenn man sich auf diese pseudo-demokratischen tollen Entwicklungsländer einläßt, die westliche Frauen reihenweise vergewaltigen.

Erpressung, Drohung, Ausnutzung. Rheinmetall sollte sich aus diesem Schmutz - ohne politischen Geleitschutz - heraushalten.

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