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27.04.2012

08:19 Uhr

Rüstungskonzern

Rheinmetall bekräftigt Prognose

Am geplanten Börsengang hält Rheinmetall fest, obwohl das aktuelle Quartalsergebnis keine gute Werbung darstellt. Die Rüstungssparte schrieb rote Zahlen, ebenso ein Joint Venture mit MAN.

Rheinmetall aus Düsseldorf legte beim Geschäft mit Autoteilen zu. dpa

Rheinmetall aus Düsseldorf legte beim Geschäft mit Autoteilen zu.

DüsseldorfDer Rheinmetall-Konzern hat trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Quartal seine Jahresprognose bestätigt. Nach Einbußen in der Rüstungssparte sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 45 Millionen Euro nach 77 Millionen im Vorjahreszeitraum geschrumpft, teilte das Düsseldorfer Unternehmen heute mit. Der Umsatz habe hingegen um acht Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zugelegt. Während die Erlöse auf dem Niveau der Markterwartungen lagen, hatten von Reuters befragte Analysten im Durchschnitt mit einem Ebit von 63,5 Millionen Euro gerechnet.

Rheinmetall bekräftigte jedoch, dass der operative Gewinn 2012 auf dem Vorjahresniveau liegen solle. Die Erlöse will der Konzern auf 4,9 Milliarden Euro nach 4,5 Milliarden Euro steigern.

Im ersten Quartal schmolz das Konzernergebnis des im MDax notierten Konzerns um die Hälfte auf 25 Millionen Euro. Einige Bereiche in der Rüstungssparte seien hinter dem Vorjahresergebnis zurückgeblieben, hieß es. Die erstmals einbezogenen logistischen Fahrzeuge des Joint Ventures Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) hätten zudem wie erwartet noch für einen Verlust gesorgt. Darüber hinaus sei im Vorjahresquartal ein positiver Sondereffekt von elf Millionen Euro verbucht worden. Im Geschäft mit Autoteilen stieg das Ebit hingegen um 15 Prozent auf 46 Millionen Euro.

Rheinmetall bekräftigte, einen Börsengang für den Bereich zu prüfen. Einen Zeitpunkt nannte der Konzern nicht.

Von

rtr

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