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30.01.2010

16:02 Uhr

Saab

Wirtschaftskrimi in Schweden

Szenen wie in einem James-Bond-Film müssen sich in Schweden beim Verkauf von Saab abgespielt haben, glaubt man einem Medienbericht. Angeblich haben Geheimdienstler verhindert, dass Russen beim schwedischen Autohersteller einsteigen.

Geheimdienstler sollen sich in den Saab-Verkauf eingeschaltet haben. ap

Geheimdienstler sollen sich in den Saab-Verkauf eingeschaltet haben.

HB STOCKHOLM. Die Stockholmer Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" berichtete am Samstag, dass die US-Bundespolizei FBI nach Informationen aus dem schwedischen Geheimdienst Säpo den schon beschlossenen Verkauf von Saab durch General Motors (GM) an den kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Mitte Januar gestoppt hatte.

Ausschlaggebend seien Angaben über Verbindungen der russischen Finanzgruppe Antonow, einem Miteigner von Spyker, zur organisierten Kriminalität gewesen. Der Saab-Verkauf an das niederländische Unternehmen kam dann zwei Wochen später ohne Beteiligung Antonows doch noch zustande.

Säpo habe dazu auch Informationen über ein Verbot von Investitionen der russischen Gruppe in Großbritannien durch die dortige Finanzaufsicht in die USA übermittelt. Schwedische Regierungsstellen wollten sich zu den Angaben der Zeitung nicht äußern.

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