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25.11.2011

13:03 Uhr

„Sandbank 24“

Vattenfall baut neuen Windpark vor Sylt

Der Energiekonzern Vattenfall will in der Nordsee vor Sylt bis zu 136 Windräder errichten. Mit dem Projekt „Sandbank 24“ leiste der Konzern einen aktiven Beitrag zur deutschen Energiewende.

Offshore-Windpark "Alpha Ventus" vor der ostfriesischen Insel Borkum dpa

Offshore-Windpark "Alpha Ventus" vor der ostfriesischen Insel Borkum

StockholmDer schwedische Energiekonzern Vattenfall baut in der Nordsee seinen zweiten Windpark. Die bis zu 136 Windräder könnten den Strom für eine halbe Million Haushalte liefern, teilte das Unternehmen mit. Der Windpark „Sandbank 24“, dessen Bau 2014 beginnen soll, wird demnach rund 90 Kilometer vor Sylt liegen. In einem ersten Schritt ist der Bau von 96 Turbinen mit einer Leistung von zusammen 576 Megawatt geplant, später ist eine Erweiterung um 40 weitere Windräder möglich.

Vattenfall investiert nach eigenen Angaben zunächst zehn Milliarden Kronen (1,1 Milliarden Euro) in „Sandbank 24“. Insgesamt will der Konzern in diesem und den kommenden vier Jahren 26 Milliarden Kronen in Windenergie investieren. „Mit 'Sandbank 24' unterstützt Vattenfall aktiv die deutsche Energiewende“, erklärte der Konzern.

Vattenfall hatte im September 2010 bereits den bislang weltgrößten Offshore-Windpark vor der Küsten Großbritanniens eingeweiht, der eine Leistung von 7200 Megawatt hat. Der Konzern will bei Sylt bereits den Windpark „DanTysk“ mit 80 Turbinen ab 2012 errichten. Hier arbeiten die Schweden mit den Stadtwerken München zusammen. Nach dieser Fertigstellung will Vattenfall dann mit dem bau von „Sandbank 24“ beginnen.

Die Bundesregierung setzt beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Rahmen der Energiewende insbesondere auf Windparks vor den Küsten. Diese können aufgrund des dortigen starken Windes besonders viel Energie liefern. Die Kosten für den Bau sind allerdings besonders hoch, weshalb die Projekte im Gegensatz zur Windenergie an Land vor allem von großen Energiekonzernen angegangen werden. Zudem sind auch neue Stromnetze notwendig, die den vor den Küsten erzeugten Strom in den Süden Deutschlands transportieren können. Der Netzausbau läuft allerdings laut Bundesnetzagentur viel langsamer als nötig.

Kommentare (1)

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Kalle

06.12.2011, 17:27 Uhr

Na dann, auf zerstören wir noch mehr Natur wegen der unseeligen "Energiewende". Die Verdummung durch CO2 Lüge und Klimaschwindel zeigt weitere Blüten. Schaffen es die intelligenten Bürger nicht, diesen Unsinn zu stoppen? Inzwischen lacht der Rest der Welt über die Deutschen, die sogar den eigenen wirtschaftlichen Ruin ganz geplant betreiben. Unfassbar!

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