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01.07.2011

10:19 Uhr

Sanierungsplan

Investoren geben Angebote für A-Tec ab

Der österreichische Industriekonzern A-Tec entgeht vorerst der drohenden Zerschlagung. Erste verbindliche Angebote sind, wie im Sanierungsplan vorgesehen, eingegangen.

A-Tec-Logo an der Zentrale in Wien. Quelle: Reuters

A-Tec-Logo an der Zentrale in Wien.

WienDer krisengeschüttelte Industriekonzern A-Tec hat die erste Hürde für den Fortbestand des Unternehmens gemeistert. Bis zum Ablauf einer Frist am Donnerstag seien wie im Sanierungsplan vorgesehen verbindliche Angebote von Investoren eingegangen, teilte A-Tec am Freitag mit. Damit entgeht die Firma vorerst der drohenden Zerschlagung.

Der Sanierungsplan für das Unternehmen sieht nach Angaben des Firmenanwalts eine Untergrenze der Angebote von 210 Millionen Euro vor. So soll sichergestellt werden, dass die Gläubiger zumindest einen Teil ihres Geldes zurückbekommen.

Zur Höhe der Angebote machte A-Tec keine Angaben. Diese würden nun von Vorstand, Aufsichtsrat und einem Treuhänder „im Sinne aller Stakeholder“ geprüft, hieß es lediglich. Zu den potenziellen Interessenten zählt unter anderen die tschechisch-slowakische Investmentgruppe Penta, die angekündigt hatte, für A-Tec zu bieten.

Der Mischkonzern des Industriellen Mirko Kovats war im vergangenen Jahr wegen hoher Einmalaufwendungen tief in die Verlustzone geraten und wies einen Fehlbetrag von 584,5 Millionen Euro aus. Die Nettoverschuldung lag Ende 2010 bei gut 658 Millionen Euro.

Von

rtr

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