Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.01.2011

10:55 Uhr

Sanitärtechnikkonzern

Die heimische Währung macht Geberit zu schaffen

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit leidet unter einem starken Franken. Der Umsatz ist gesunken. Aber Geberit lässt sich mit Blick auf den Gewinn davon nicht entmutigen.

Ein Handwerker fügt Rohre zusammen. dpa

Ein Handwerker fügt Rohre zusammen.

HB ZÜRICH. Der Schweizer Sanitärtechnikkonzern Geberit bekommt die Stärke des Schweizer Frankens immer stärker zu spüren. Wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, sank der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 um 1,6 Prozent auf 2,15 Milliarden Franken (1,69 Milliarden Euro). Analysten hatten im Durchschnitt 2,16 Milliarden Franken erwartet. Ohne den Währungseinfluss hätte der Umsatz um gut fünf Prozent über dem Vorjahr gelegen, erklärte der Konzern.

Im vierten Quartal verschärfte sich das Problem des starken Franken zusehends und resultierte in einem Rückgang von 5,7 Prozent. Über das ganze Jahr gesehen betrug der Währungsverlust - hauptsächlich als Folge der Stärke der Schweizer Währung gegenüber dem Euro - 143 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr erwartet Geberit dennoch unverändert einen Gewinn und eine Ebitda-Marge von rund 26 Prozent.

Im Gegensatz zum Vorjahr legte Geberit in den meisten Regionen und Märkte wieder zu. In Europa erzielte das Unternehmen in Großbritannien und Irland sogar zweistellige Wachstumsraten. Asien erwies sich mit einem Plus von 22 Prozent erneut als Wachstumslokomotive.

Des weiteren teilte Geberit mit, dass Verwaltungsratspräsident Günter Kelm auf der nächsten Aktionärsversammlung im April altersbedingt nicht mehr zur Wiederwahl antreten will. Sein Nachfolger soll Vorstandschef Albert Baehny werden. Er solle in den nächsten Jahren beide Ämter führen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×