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30.01.2017

10:28 Uhr

Sartorius

Laborausrüster rechnet mit weiteren Zuwächsen

Nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr profitiert das Unternehmen aus Göttingen vor allem von der Dynamik seiner Sparte Bioprocess Solutions. Mit Start-ups erweitert Sartorius seine Angebotspalette.

Der Vorstandsvorsitzende stellte für 2017 ein Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent in Aussicht. obs

Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg

Der Vorstandsvorsitzende stellte für 2017 ein Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent in Aussicht.

FrankfurtDer Laborausrüster Sartorius rechnet nach einem Gewinnsprung mit weiteren Zuwächsen. 2016 kletterte der Umsatz auch dank Zukäufen um 16,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie der Göttinger Konzern am Montag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) wuchs stärker als der Umsatz und stieg um 23,6 Prozent auf 325,4 Millionen Euro.

„2016 war erneut ein sehr erfolgreiches Jahr für Sartorius“, zog Konzernchef Joachim Kreuzburg Bilanz. „Besonders stark expandiert weiterhin unsere Sparte Bioprocess Solutions, die als Biopharma-Lieferant in einem sehr dynamischen Markt unterwegs ist und zudem im wichtigen nordamerikanischen Markt Anteile gewinnt.“

Neben dem Geschäft mit Einwegprodukten für die Herstellung von Biopharmazeutika (Bioprocess Solutions) verkauft Sartorius auch Laborinstrumente und Verbrauchsmaterialien für Forschungs- und Qualitätssicherungslabore (Lab Products & Services). Die Niedersachsen hatten mehrere Start-up-Unternehmen erworben, um damit insbesondere in der Laborsparte die Angebotspalette für Kunden aus der biopharmazeutischen Industrie und der Forschung zu erweitern.

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Für 2017 stellte Kreuzburg ein Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent in Aussicht. Die Rendite (Ebitda-Marge) soll um etwa einen halben Prozentpunkt steigen, nach 25,0 (2015: 23,6) Prozent im Jahr 2016.

Von

rtr

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