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21.01.2014

08:21 Uhr

Schizophrenie-Medikament

Roche erleidet Rückschlag mit Bitopertin

Roches neues Medikament soll eigentlich Schizophrenie-Symptome bekämpfen. Bei zwei klinischen Studien hat der Wirkstoff sein Ziel allerdings verfehlt. Vier weitere Tests sollen über die Zukunft Bitopertins entscheiden.

Roche ist der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten. Ein Forschungs-Schwerpunkt sind aber auch die Neurowissenschaften. dpa

Roche ist der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten. Ein Forschungs-Schwerpunkt sind aber auch die Neurowissenschaften.

ZürichRoche hat bei der Entwicklung eines neuen Schizophrenie-Medikaments einen Rückschlag erlitten. Bitopertin verfehlte bei zwei klinischen Studien das Hauptziel, wie der Schweizer Pharmakonzern am Dienstag mitteilte. Die Zugabe des Wirkstoff zu anderen Medikamenten habe nach 24 Wochen keine signifikante Verbesserung der Symptome gebracht.

Eine dritte Studie zur Behandlung derselben Ausprägung der Krankheit sowie drei weitere Studien zur Behandlung anderer Schizophrenie-Symptome seien noch im Gang. „Wir werden jetzt die Daten der übrigen Studien mit Bitopertin bei Schizophrenie abwarten, bevor wir über das weitere Vorgehen entscheiden“, erklärte Roche-Entwicklungschefin Sandra Hornung. Die Daten der Studien würden auf einer der kommenden medizinischen Fachtagungen vorgestellt.

Die größten Pharmakonzerne nach Jahresumsatz

Platz 10

Teva (Israel)
20,3 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +/- 0 %

Pharma-Umsätze im Jahr 2013, Quelle: Unternehmen

Platz 9

Eli Lilly (USA)
21,0 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +1,9 %

Platz 8

Astra-Zeneca (Großbritannien)
25,7 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -8,1 %

Platz 7

Johnson & Johnson (USA)
28,1 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +10,9 %

Platz 6

Glaxo Smith Kline (Großbritannien)
33,5 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -1,3 %

Platz 5

Sanofi (Frankreich)
37,1 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -2,9 %

Platz 4

Merck (USA)
37,4 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -7,8 %

Platz 3

Roche (Schweiz)
39,0 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +3,9 %

Platz 2

Novartis (Schweiz)
47,5 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +1,6 %

Platz 1

Pfizer (USA)
47,9 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -6,5 %

Roche ist der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten. Ein Forschungs-Schwerpunkt sind aber auch die Neurowissenschaften. Neben Arzneien gegen Schizophrenie hat der Basler Konzern auch Medikamente gegen multiple Sklerose und Alzheimer-Krankheit im späten Entwicklungsstadium.

Von

rtr

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