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28.01.2008

16:03 Uhr

Schmiergeldaffäre

Ermittlungen gegen Siemens auch in Österreich

Im Korruptionsskandal ermitteln nun auch die österreichischen Strafverfolger gegen Siemens. Konzernfinanzchef Joe Kaeser hatte am Donnerstag eingeräumt, dass zwischen 2000 und 2006 rund 60 Mill. Euro an dubiosen Zahlungen in Österreich aufgefallen seien, davon zehn Mill. Euro bei der übernommenen VAI.

HB WIEN. Die Arbeit der Staatsanwaltschaft Wien stehe aber noch am Anfang, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag.

Die Chefin von Siemens Österreich, die vormalige Politikerin Brigitte Ederer, hat stets betont, ihr Haus sei nicht in das System der schwarzen Kassen verstrickt gewesen. Im Herbst war der erst ein Jahr amtierende Finanzchef von Siemens Österreich Harald Wasserburger überraschend aus seinem Amt ausgeschieden.

Nach Angaben von Kaeser waren bei Auslandsgesellschaften insgesamt 258 Mill. Euro aufgefallen, davon 60 Mill. Euro in Österreich. In China, dem am zweitstärksten betroffenen Land, entdeckten die Siemens -Ermittler nur 22 Mill. Euro an fragwürdigen Zahlungen.

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