Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.10.2014

13:28 Uhr

Schmierstoff-Produzent

Fuchs Petrolub trotzt trüben Konjunkturaussichten

Der Schmierstoff-Produzent Fuchs Petrolub hat seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Der Konzern trotz den Konjunktursorgen, doch Vorsicht ist weiterhin geboten. Denn die Risiken für die Wirtschaft sind gewachsen.

Mit einem Plus von fünf Prozent auf Kurse um 31 Euro waren die Fuchs-Petrolub-Papiere Spitzenreiter im MDax. Foto: obs/FUCHS PETROLUB SE/Matthias Müller obs

Mit einem Plus von fünf Prozent auf Kurse um 31 Euro waren die Fuchs-Petrolub-Papiere Spitzenreiter im MDax.

Foto: obs/FUCHS PETROLUB SE/Matthias Müller

FrankfurtDie trüben Konjunkturaussichten können dem Schmierstoff-Produzenten Fuchs Petrolub derzeit nichts anhaben. Wie erwartet steigerte die Firma aus Mannheim den Gewinn im dritten Quartal leicht, wie sie am Freitag mitteilte. Vom allseits befürchteten konjunkturellen Abschwung sei mit Blick auf die Auftragslage nichts festzustellen, sagte Vorstandschef Stefan Fuchs.

„Wir sehen auch die dunklen Wolken am Himmel, bemerken sie aber momentan nicht.“ Gleichwohl seien die Risiken für die Wirtschaft mit dem Ukraine-Konflikt und den Terrorakten der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) gewachsen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg einschließlich des Gewinns aus Gemeinschaftsunternehmen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 84,7 Millionen Euro. Von Januar bis September lag der Umsatz mit 1,4 Milliarden Euro 23 Millionen Euro über dem Vorjahreswert, die Stärke des Euro zum Dollar und asiatischen Währungen kostete 37 Millionen Euro an Erlösen. Da sich der Euro in den vergangenen Monaten aber deutlich abschwächte, rechnet Fuchs für das vierte Quartal mit positiven Währungseffekten.

Die Aktien des Spezialisten für Maschinen-Schmieröle waren bei den Anlegern gefragt, da Analysten schwächere Zahlen erwartet hatten. DZ-Bank-Analyst Heinz Müller nannte die Zahlen beeindruckend. Mit einem Plus von fünf Prozent auf Kurse um 31 Euro waren die Fuchs-Petrolub-Papiere Spitzenreiter im MDax.

Vor drei Monaten waren die Titel auf Talfahrt gegangen, weil Fuchs wegen Währungsverlusten die Gewinnprognose senken musste. Diesen Ausblick bekräftigte der Vorstand jetzt: Das operative Ergebnis soll auf Höhe des Vorjahreswertes liegen, als Fuchs mit 312 Millionen Euro den höchsten Gewinn der Firmengeschichte eingefahren hatte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×