Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2011

08:37 Uhr

Schokoladennachfrage

Appetit auf Barry Callebaut

Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut spürt die anziehende Nachfrage nach Schokolade. Der weltgrößte Schokolade-Lieferant konnte seinen Umsatz deutlich steigern.

Schokoladenproduktion bei Barry Callebaut. Pressefoto Barry Callebaut AG

Schokoladenproduktion bei Barry Callebaut.

HB ZÜRICH. Der zunehmende Appetit auf Schokolade hat dem Schweizer Kakao- und Schokoladehersteller Barry Callebaut steigende Umsätze beschert. Besonders in Ländern wie China griffen die Menschen zunehmend zu Schokolade oder Pralinen aus der Erzeugung des weltgrößten Schokolade-Lieferanten, so dass der Umsatz im Auftaktquartal des Geschäftsjahres 2010/11 um 4,9 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro) stieg, wie Barry Callebaut am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 1,46 Milliarden Franken gerechnet. Ohne den starken Franken wäre das Wachstum allerdings noch höher ausgefallen.

Stärker als die Umsatzerlöse wuchs die verkaufte Menge an Kakaopulver, Flüssigschokolade und anderer Produkte um 5,6 Prozent auf 383 222 Tonnen. Dabei profitierte der Konzern, der Schokolade für Nestle, Hershey und Kraft herstellt und dem in Deutschland die Marke Sarotti gehört, auch von etwas billigeren Rohstoffpreisen. Im Berichtszeitraum lagen dÿÿie Preise für die Tonne Kakao zwischen 1,85 und 1,95 britische Pfund und sanken damit unter die Höchstwerte des Vorquartals.

Auch kam es nicht, wie befürchtet, zu Lieferausfällen in Elfenbeinküste, trotz der politischen Spannungen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×