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10.02.2014

08:58 Uhr

Schwache Geschäfte

Deutsche Industrie erneut mit Umsatzeinbußen

Auch in 2013 hat die deutsche Industrie Umsatzeinbußen erlitten. Das Minus ist zwar nicht so groß wie noch im Vorjahr, dennoch macht vor allem der Heimatmarkt mehr und mehr Probleme.

Auch die Maschinenbauer nahmen im Jahr 2013 2,2 Prozent weniger ein. dpa

Auch die Maschinenbauer nahmen im Jahr 2013 2,2 Prozent weniger ein.

BerlinDie deutsche Industrie hat 2013 wegen schwächelnder Geschäfte auf dem Heimatmarkt und in der Euro-Zone das zweite Jahr in Folge weniger Umsatz erzielt. Die Einnahmen schrumpften um 0,2 Prozent, nachdem sie 2012 sogar um 0,8 Prozent gesunken waren. „Das Inlandsgeschäft nahm dabei um 1,6 Prozent ab, während der Auslandsumsatz 1,4 Prozent zulegte“, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Der Umsatz mit den Euro-Ländern fiel um 1,7 Prozent, während er im restlichen Ausland um 3,5 Prozent zulegte.

In den wichtigsten Branchen lief es recht unterschiedlich. Die Maschinenbauer nahmen 2,2 Prozent weniger ein, die Chemieindustrie meldete ein Minus von 0,6 Prozent. Besser erging es der Autobranche, die auf ein Plus von 2,2 Prozent kam.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2012: 3,02 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2012: 3,24 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2012: 4,26 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Knorr-Bremse

Umsatz 2012: 4,3 Milliarden Euro

Das größte Unternehmen für Bremssysteme von Schienen- und Nutzfahrzeugen wurde 1905 gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Der Hauptsitz liegt in München.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2012: 4,73 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion Group wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2012: 5,64 Milliarden Euro (Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 4 – Gea

Umsatz 2012: 5,72 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 3 – Voith

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 5,73 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2012: 15,28 Milliarden Euro

Die Linde Group sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 18,59 Milliarden Euro (Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Zuletzt zeigte der Trend im gesamten Verarbeitenden Gewerbe nach unten. Im Dezember erlösten die Unternehmen saison- und arbeitstäglich bereinigt 1,5 Prozent weniger als im November. "Dabei nahmen sowohl der Inlandsumsatz als auch der Auslandsumsatz um jeweils 1,4 Prozent ab, erklärten die Statistiker.

Von

rtr

Kommentare (2)

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RumpelstilzchenA

10.02.2014, 09:39 Uhr

Werden die Export-Weltmeister auf einmal schlapp? Vor ein paar Tagen war noch alles im grünen Bereich.

Wem nützt diese Nachricht????

Die Arbeitgeberklasse soll im Ausland investieren, damit das verlogene Gesülze vom Fachkräfte-Mangel endlich ad acta gelegt werden kann.

"Fuck the EU"!

Wahnsinn

10.02.2014, 11:09 Uhr

Ich freue mich schon, wenn die nächste Verrentungswelle kommt. Die Altersarmut wird sei in den Ruin führen. Und die Rentner kriegen soviel Geld wie die Gören die nur Kinder kriegen und noch nie gearbeitet haben. Und wen man sie dann fragt was sie gemacht haben, da war ich arbeitslos, da war ich arbeitslos, da bin ich Vater geworden und war arbeitlos. Und ansonsten bo ey, jede Menge Zeit für Sex, Rocky III in der Glotze, am Auto rum spielen und am Computer. Und was sonst, na der Papa ist doch der Staat. Wir hatten es doch nicht nötig , wir sind doch Westdeutsche. Unsere Väter haben mit uns Modelleisenbahn gespielt und sie nur an Weihnachten nochmal für die Enkel aufgebaut. Unsere Altersgenossen aus der BRD von 40 bis 55 haben sie in der Garage, bo ey, und sie sind arbeitslos. Bo ey, und wie sie bedingungslos geleibt werden wollen. die Züchtung eines Kindergartens aht funktioniert.Sind auch alle per Du. Ey, Alter....Mein Alte, meine alte Mutter, meine Alte Freundin. B o ey, und arbeiten ist Scheiße, bo ey. Fehlt mir die zeit um mit meiner Alten Pornos zu gucken.

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