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19.03.2014

13:28 Uhr

Schwache Rüstungsgeschäfte

Rheinmetall kürzt nach Gewinneinbruch Dividende

Der Mischkonzern Rheinmetall verzeichnete einen Gewinneinbruch für 2013 – wodurch die Dividende für Aktionäre gekürzt werden. Für dieses Jahr werde trotzdem ein höherer Umsatz und Ergebnisverbesserungen erwartet.

Der Mischkonzern Rheinmetall kürzt nach einem Gewinneinbruch die Dividende für Aktionäre. dpa

Der Mischkonzern Rheinmetall kürzt nach einem Gewinneinbruch die Dividende für Aktionäre.

DüsseldorfDer Mischkonzern Rheinmetall hat wegen schwacher Rüstungsgeschäfte und Sanierungskosten 2013 einen Gewinneinbruch verbucht. Deshalb werde die Dividende auf 40 Cent von 1,80 Euro je Aktie gekürzt, sagte Konzernchef Armin Papperger am Mittwoch in Düsseldorf. Der seit einem Jahr amtierende Konzernlenker gelobte Besserung. 2014 erwarte er einen höheren Umsatz und eine deutliche Ergebnisverbesserung. Sowohl in der Rüstungsschmiede wie auch in der Automobilzulieferung stünden die Zeichen auf Wachstum. Zudem ernte Rheinmetall die ersten Früchte der Restrukturierung. „Seine volle Wirkung wird das Strategieprogramm aber erst 2015 entfalten“, sagte er.

2013 verbuchte Rheinmetall bei einem Umsatz von 4,6 (Vorjahr: 4,7) Milliarden Euro einen Gewinn nach Steuern von 22 (173) Millionen Euro.

Der Auftragseingang kletterte hingegen auf 5,8 (5,3) Milliarden, der Auftragsbestand legte auf 6,4 (5,4) Milliarden Euro zu. Für 2014 stellte Papperger einen Umsatz von 4,8 bis 4,9 Milliarden Euro in Aussicht. Der operative Gewinn (Ebit) soll auf 220 bis 240 (112) steigen.

Von

rtr

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