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15.01.2008

16:55 Uhr

Schwaches US-Geschäft

Knorr-Bremse wächst langsamer

Der Absatz-Einbruch auf dem US-Lastwagen-Markt hat das Wachstum des Bremsenspezialisten Knorr -Bremse deutlich verlangsamt. Trotzdem zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich - denn das Geschäft in Europa boomt.

HB MÜNCHEN. Der Bremsenspezialist Knorr -Bremse ist angesichts des Absatz-Einbruchs auf dem US-Lastwagen-Markt im vergangenen Jahr deutlich langsamer gewachsen. Der Umsatz sei im Vergleich zu 2006 um 4,1 Prozent auf 3,25 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Knorr -Bremse AG am Dienstag in München mit.

Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzplus um 6,6 Prozent. Damit schnitt das Unternehmen allerdings besser ab als zunächst erwartet. Ins neue Jahr startet das Unternehmen zuversichtlich. In Europa bleibe das Marktumfeld sowohl im Lkw- als auch im Schienenfahrzeug-Geschäft gut, hieß es. Auch in Nordamerika hofft Knorr -Bremse auf eine leichte Erholung, gute Wachstumschancen gebe es außerdem in Asien.

Wegen des schwierigen US-Marktes hatte Knorr -Bremse für 2007 nur stagnierende Erlöse erwartet. Dort sei der Erstausrüstermarkt für Nutzfahrzeuge wegen der Einführung strengerer Abgasnormen im vergangenen Jahr um rund 40 Prozent eingebrochen, hieß es. Dank guter Geschäfte vor allem in Europa und Asien habe man dies aber mehr als ausgleichen können. Für 2006 hatte Knorr -Bremse noch ein Umsatzplus um knapp 14 Prozent verbucht.

In Europa profitierte das Unternehmen im vergangenen Jahr von einer Belebung im Schienenfahrzeug-Geschäft sowie vom andauernden Lkw-Boom. Die Erlöse des Konzerns legten in der Region Europa von 2,11 Mrd. Euro im Vorjahr auf 2,36 Mrd. Euro zu. Dagegen ging der Umsatz in Nordamerika von 960 Mill. auf 790 Mill. Euro zurück. Im asiatisch-pazifischen Raum kletterten die Erlöse dank kräftiger Zuwächse in beiden Segmenten um fast 60 Prozent auf 330 Mill. Euro. Angaben zum Ergebnis machte Knorr -Bremse nicht und verwies auf die Bilanz-Pressekonferenz am 1. April.

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