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24.04.2012

12:43 Uhr

Schwächelnder Automarkt

Kölner Ford-Werke beantragen Kurzarbeit

An bis zu acht Tagen sollen die Bänder in den Ford-Werken in Köln still stehen. Der Autobauer will bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragen. Die Auftragslage sei derzeit nicht ausreichend.

Die Produktion im Kölner Werk von Ford. dpa

Die Produktion im Kölner Werk von Ford.

KölnDie Kölner Ford-Werke beantragen Kurzarbeit. Demnach sollen die Bänder zwischen Mai und Oktober an bis zu acht Tagen vor den Werksferien stillstehen, sagte ein Ford-Sprecher am Dienstag. Ein Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit werde in Kürze eingereicht. Als Grund nannte der Sprecher den schwächelnden Automarkt in Europa. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ davon berichtet.

Während der Ford-Absatz im ersten Quartal in Deutschland stabil blieb, ging er in Europa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als sieben Prozent zurück. Vor allem in Südeuropa brach der Verkauf ein. In Köln wird der Fiesta gebaut, 80 Prozent der Kleinwagen gehen in den Export.

Von der Kurzarbeit seien rund 4.000 Mitarbeiter in der Produktion betroffen, sagte der Unternehmenssprecher. Sie sollten zusätzlich zum staatlichen Kurzarbeitergeld einen Zuschuss von Ford erhalten. Insgesamt beschäftigt Ford in Köln mehr als 17.000 Menschen. Im Werk Saarlouis ist nach Angaben des Sprechers zunächst keine Kurzarbeit geplant.

Von

dpa

Kommentare (1)

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24.04.2012, 14:19 Uhr

Ford hat Investitionen in Asien angekündigt , im Energiehochpreisland Deutschland Kurzarbeit .

Da sage noch einer die Energiewende kostet keine Arbeitsplätze .

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