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02.11.2016

13:43 Uhr

Schwedischer Autobauer

Volvo baut Produktion in China aus

Der schwedische Autobauer Volvo und sein chinesischer Mutterkonzern Geely wachsen immer stärker zusammen. Volvo kündigte nun den Start einer gemeinsamen Produktion in einem neuen Werk im Osten Chinas an.

Der schwedische Autobauer will vermehrt im Osten Chinas produzieren lassen. Reuters

Volvo

Der schwedische Autobauer will vermehrt im Osten Chinas produzieren lassen.

ShanghaiDer schwedische Autobauer Volvo und sein chinesischer Mutterkonzern Geely wachsen immer stärker zusammen. Volvo kündigte am Mittwoch den Start einer gemeinsamen Produktion in einem neuen Werk im Osten Chinas an. Dort sollen noch in diesem Jahr Kleinwagen vom Band laufen, die in Schweden entwickelt wurden. In Volvo-Kreisen hieß es, China werde für das Unternehmen zum Drehkreuz von Fertigung und Export.

Das Werk in Taizhou ist die dritte Produktionsstätte der Schweden in der Volksrepublik. Dort hergestellte Autos exportieren sie bereits seit vergangenem Jahr. Ansonsten hat Volvo zwei Werke in Europa und baut ein weiteres im US-Bundesstaat South Carolina. Mit Geely kooperiert der Konzern bereits bei dem Bauteile-Einkauf und der Technologie-Entwicklung. Zudem helfen sich die Partner gegenseitig dabei, Fertigungskapazitäten auszubauen.

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Gewinn um 62 Prozent, Umsatz um 14 Prozent gesteigert. Das dritte Quartal verlief für Volvo sehr erfolgreich. Besonders ein Modell aus dem oberen Preissegment hilft dem schwedischen Autobauer.

Die Zhejiang Geely Holding Group hatte Volvo vor sechs Jahren für 1,8 Milliarden Dollar von Ford übernommen. In der Branche sorgte das für Skepsis: Die Erfolgschancen einer Verbindung der Premiummarke aus Europa mit der chinesischen Einstiegsmarke wurden als nicht sehr hoch eingestuft. Für Volvo zahlt sie sich allerdings aus. Dank der Konzentration auf teurere Fahrzeuge rechnet das Unternehmen im Gesamtjahr mit einem deutlichen Gewinnplus.

Von

rtr

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