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27.03.2006

11:37 Uhr

Sechs Fragen an: Werner Wenning

„Wir können weiter expandieren“

Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Leverkusener Bayer AG, über Expansionspläne und Strategien des Konzerns.

Herr Wenning, was macht Schering so interessant für Bayer? Hätte man für 16 Milliarden Euro wirklich nicht mehr bekommen können?

Schering passt ganz hervorragend zu unserer Strategie, das Spezialitäten-Geschäft auszubauen. Wir haben auf diesem Weg in den vergangenen Jahren schon einiges getan, etwa durch die erfolgreiche Entwicklung des Krebsmittels Nexavar und unsere Arbeiten an dem Thrombosemedikament Faktor Xa. Mit der Übernahme des Schering-Konzerns werden diese Aktivitäten ideal ergänzt. Mehr als zwei Drittel unseres Pharmageschäfts wird künftig auf Spezialmedikamente entfallen.

Welche Rolle hat die Idee gespielt, einen "nationalen Champion" in der Pharmabranche zu schaffen ?

Erste Priorität hat für uns die Zielsetzung, von der Strategie her einen überzeugenden Partner zu finden. Aber sicherlich ist es für den Standort Deutschland von Vorteil, dass es hier wieder einen stärkeren Wettbewerber in der internationalen Pharmabranche geben wird.

Hätten Sie denn Interesse, weitere deutsche Pharmaunternehmen zu kaufen ?

Es macht jetzt keinen Sinn, über solche Fragen nachzudenken. Zunächst müssen wir die Integration von Schering bewältigen.

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