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01.10.2013

11:28 Uhr

Siemens-Chef

Kein weiterer Stellenabbau bei Siemens geplant

Siemens-Chef Joe Kaeser hat die Belegschaft von Siemens am Sonntag hart getroffen: 15.000 Stellen sollen gestrichen werden. Darüber hinaus soll es keinen weiteren Stellenabbau geben, versicherte Kaeser am Dienstag.

Siemens-Chef Joe Kaeser geht es um den langfristigen Erfolg von Siemens. Reuters

Siemens-Chef Joe Kaeser geht es um den langfristigen Erfolg von Siemens.

MünchenSiemens-Chef Joe Kaeser versucht seine Belegschaft nach der Aufregung um den laufenden Abbau von 15.000 Stellen zu beruhigen. „Alle Maßnahmen sind mit den betroffenen Einheiten besprochen und unterwegs. Es gibt darüber hinausgehend keine weiteren Pläne bzw. Maßnahmen“, schrieb der Amtsneuling am Dienstag in einem Brief an die Mitarbeiter, der Reuters vorliegt. Mit dem Renditeprogramm „Siemens 2014“ sei der Konzern ausgelastet. „Wir werden die Dinge, die wir miteinander im Rahmen des Programms 2014 vereinbart haben, konsequent und verantwortungsvoll umsetzen. Damit haben wir ausreichend zu tun“, schrieb er.

Kaeser hatte am Sonntag die Arbeitnehmervertreter gegen sich aufgebracht, als er verkünden ließ, im Rahmen des Sparprogramms insgesamt 15.000 Stellen abzubauen. Intern verteidigte er sein Vorgehen. Zu einem fairen Dialog „gehört auch, dass wir die beschlossenen bzw. geplanten Maßnahmen transparent machen und nicht mit Salami- oder Hinhaltetaktik für eine anhaltende Diskussion und weitere Verunsicherung sorgen“.

Es gehe nun um langfristigen Erfolg. „Siemens muss bei Siemens wieder über allem stehen“, beschwor er die Konzernfamilie. „Es geht nicht um kurzatmige Höhenflüge oder um Seifenblasen, die schön anzusehen sind aber rasch platzen. Sondern es geht um einen nachhaltigen Erfolgspfad, der über Jahre und Generationen trägt.“

Von

rtr

Kommentare (3)

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aktionaer

01.10.2013, 11:54 Uhr

Ähnlich wie bei Air France, so sollten nun auch bei Siemens die Kurse steigen. Osaram als 100% SIE.de Tochter streicht ja auch gerade Stellen.

HB-Leser

01.10.2013, 13:03 Uhr

Kein weiterer Stellenabbau bei Siemens geplant! Stimmt wohl für die nächsten ein bis zwei Wochen! Danach kommt wieder die perverse Sucht des Vorstands zum Tragen, die Leute entlassen müssen, um zu sehen wie diese leiden! Diese innere Befreidigung bzw. Sucht ist erst am Anfang, denn jeder weis, bei einer Sucht muss die Dosis immer mehr erhöht werden und je mehr die Leute leiden, desto höher die Suchtbefriedigung des Vorstands!

Account gelöscht!

02.10.2013, 10:25 Uhr

Siemens kann mit dem bau von Staubsaugern oder Waschmaschinen nicht überleben , auch konventionelle Kraftwerke baut man heute überall und genauso gut , termingerecht sicher auch .
Siemens hätte das einzige Geschäft was sich künftig wirklich gerechnet hätte nicht aufgeben dürfen , klar , dazu hätte man investieren müssen ,mit Universitäten und hochschulen zusammenarbeiten müssen .
Man hätte ein Produkt anbieten müssen welches nachgefragt ist , was nicht jeder anbieten kann und das nicht so leicht nachzumachen ist .

Man hätte in Kernkraft investieren müssen und alle damit in Zusammenhang stehenden Güter und Dienstleistungen als Komplettpaket anbieten müssen .
Energie ist nach wie vor gefragt , Energie aus Atomkraft bietet nicht jeder an und ein Technologie Vorsprung ,wie ihn Siemens nutzen könnte , hätte den Elektrokonzern in eine gewisse "Monopolstellung " gebracht .

Nun bietet Siemens Haartrockner , Bügeleisen,Windmühlen und Eisenbahnen an , die auch andere in selber Qualität herstellen und zu einem Preis der Siemens nur ruinieren kann an und da wundert man sich, wenn Leute entlassen werden müssen .

Siemens ist ein "sterbendes Unternehmen "

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