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29.06.2015

13:33 Uhr

Siemens-Rivale

GE will keine Autoflotten mehr verwalten

Im Rahmen seiner Verschlankung will General Electric sein Flottengeschäft verkaufen. Für rund 6,2 Milliarden Euro soll der kanadische Konzern Element Financial die Sparte übernehmen.

General Electric will sich wieder stärker auf den Industriesektor konzentrieren. Reuters

General Electric

General Electric will sich wieder stärker auf den Industriesektor konzentrieren.

BangaloreDer amerikanische Siemens-Rivale General Electric trennt sich von der Verwaltung und Finanzierung von Auto- und Lkw-Flotten. Der kanadische Konzern Element Financial übernehme für umgerechnet rund 6,2 Milliarden Euro die Sparten in den USA, Mexiko, Australien und Neuseeland, teilte General Electric am Montag mit. Das europäische Geschäft gehe an die BNP Paribas-Tochter Arval.

General Electric schätzt den Wert des Gesamtgeschäfts inklusive der Vermögenswerte auf 6,5 Milliarden Euro. Der US-Konzern kommt mit dem Verkauf bei seiner Neuausrichtung einen Schritt weiter. General Electric will sich wieder stärker auf den Industriesektor konzentrieren und sich dafür größtenteils aus dem Finanzbereich zurückziehen. Ziel ist es, bis Ende 2016 Vermögenswerte im Umfang von rund 200 Milliarden Dollar abzustoßen. Die Hälfte der Verkäufe soll bis Ende des Jahres über die Bühne gehen.

Die nun verkaufte GE-Sparte finanziert und verwaltet die Flotten von Konzernen und hilft beim Leasen. Zu den Kunden gehören beispielsweise Krankenhausbetreiber oder Pflegedienste. Element hatte 2013 bereits das kanadische GE-Flottengeschäft erworben.

Von

rtr

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