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24.02.2017

11:17 Uhr

Sika

Bauchemiekonzern setzt sich ehrgeizigere Ziele

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat sein Rentabilitätsziel angehoben. Aktuell fechtet das Unternehmen einen Übernahmestreit mit dem französischen Konkurrenten Saint-Gobain aus. Die Schweizer geben sich optimistisch.

Die Betriebsgewinnmarge soll auf 14 bis 16 Prozent gerhöht werden. Reuters, Sascha Rheker

Sika

Die Betriebsgewinnmarge soll auf 14 bis 16 Prozent gerhöht werden.

ZürichDer Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat mitten im laufenden Übernahmestreit mit dem französischen Konkurrenten Saint-Gobain sein Rentabilitätsziel angehoben. Nun werde eine Betriebsgewinnmarge von 14 bis 16 Prozent angestrebt, teilte das Unternehmen aus Zug am Freitag mit. Bislang lautete die Zielvorgabe zwölf bis 14 Prozent, im vergangenen Jahr waren es 13,8 Prozent. 2020 soll der operative Gewinn mehr als eine Milliarden Franken erreichen. 2016 waren es 795 Millionen Franken (744 Millionen Euro).

Den Reingewinn steigert Sika vergangenes Jahr um mehr als ein Fünftel auf 567 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen 102 Franken Dividende erhalten und damit 24 Franken mehr als zuletzt. Der Umsatz wuchs um 4,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Franken und soll dieses Jahr um sechs bis acht Prozent steigen. Beim Nettoergebnis wird ein leicht stärkeres Plus als bei den Verkaufserlösen angepeilt.

Sika: Bauchemiekonzern steigert Umsatz auf Rekordwert

Sika

Bauchemiekonzern steigert Umsatz auf Rekordwert

Um 5,6 Prozent konnte der Schweizer Bauchemiekonzern Sika seine Erlöse 2016 steigern. Das Unternehmen setzte, vor allem Dank des Nordamerikageschäfts, 5,75 Milliarden Schweizer Franken um.

Das Unternehmen wehrt sich seit Ende 2014 gegen die Übernahme durch den französischen Rivalen Saint-Gobain. Der Ausgang der Auseinandersetzung hängt von einem Gerichtsverfahren ab. Sika errang im Oktober einen wichtigen Etappensieg, als das Kantonsgericht Zug einen Versuch der Gründerfamilie Burkard unterband, die Kontrolle über das Unternehmen an Saint-Gobain zu übertragen. Gegen dieses Urteil hat die Familie Berufung eingelegt. Der Bauchemiekonzern räumt den Franzosen allerdings keine Erfolgschancen mehr ein. „Nach dem starken Urteil des Gerichts in Zug ist Saint-Gobain vom Tisch“, sagte Sika-Chef Jan Jenisch am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz in Zürich.

Die Burkards hatten im Dezember 2014 entschieden, ihren Sika-Anteil an Saint-Gobain zu verkaufen. Dank zweier Aktienkategorien hält die Familie mit nur 16 Prozent des Kapitals 53 Prozent der Stimmrechte. Saint-Gobain bietet den Burkards 2,75 Milliarden Franken (2,6 Milliarden Euro) für ihren Anteil an der über 100-jährigen Firma aus Baar im Kanton Zug.

Von

rtr

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