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24.01.2017

17:23 Uhr

Sikorsky

Lockheed warnt vor möglichen Bilanzfehlern bei Tochter

Das US-Rüstungsunternehmen Lockheed warnt vor noch ausstehenden Bilanzänderungen bei seiner Hubschraubertochter. Zuletzt war der Konzern von Trump wegen angeblich zu hoher Kosten für Kampfflugzeuge kritisiert worden.

Zwischen dem Rüstungskonzern und dem US-Verteidigungsministerium wird ein Deal um Kampfflugzeuge vermutet. Reuters

Lockheed Martin

Zwischen dem Rüstungskonzern und dem US-Verteidigungsministerium wird ein Deal um Kampfflugzeuge vermutet.

New YorkDer US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat vor möglichen Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen seiner Hubschraubertochter Sikorsky gewarnt. Bislang sei eine Korrektur zwar nicht notwendig, teilte der größte Rüstungslieferant der USA am Dienstag mit. Die interne Prüfung sei aber noch nicht abgeschlossen, weshalb künftige Änderungen nicht ausgeschlossen werden könnten. Am Markt kam die Nachricht nicht gut an. Die Aktie verlor knapp drei Prozent an Wert. Lockheed hatte Sikorsky im November 2015 übernommen.

Der Konzern war zuletzt in die Kritik von US-Präsident Donald Trump geraten. Die Kosten des Kampfflugzeugs F-35 seien zu hoch, bemängelte Trump. Insidern zufolge stehen Lockheed und das US-Verteidigungsministerium kurz vor einer Einigung. Der Preis je Flieger würde damit erstmals unter die Marke von 100 Millionen Dollar fallen.

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Nach heftiger Kritik durch Donald Trump will Lockheed beim F-35-Jet noch mal nachrechnen. Das versprach die Chefin am Freitag in New York.

Allerdings war der Jet schon vor der Kritik von Trump billiger worden, da Lockheed mit seinen Partnern günstigere Lieferketten vereinbarte.

Für 2017 erwartet Lockheed nur noch einen Umsatzanstieg zwischen 4,6 und 7,1 Prozent nach zuvor angepeilten sieben Prozent. Im vergangenen Jahr lieferte der Konzern mit 46 F-35 weniger aus als geplant. Lockheed wollte eigentlich 53 an die Kunden übergeben. Im vergangenen Jahr war das Projekt für ein Fünftel des Lockheed-Umsatzes verantwortlich.

Von

rtr

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