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13.01.2005

09:40 Uhr

"Situation wird den Aktienkurs eher beflügeln"

MAN-Chef kündigt härtere Gangart an

MAN-Vorstandschef Hakan Samuelsson hat eine härtere Gangart angekündigt. "Jede Einheit im Konzern muss sich an den besten Wettbewerbern messen lassen", sagte Samuelsson dem Handelsblatt.

MAN-Chef Hakan Samuelsson. Foto: dpa

MAN-Chef Hakan Samuelsson. Foto: dpa

MÜNCHEN. Sollten Umstrukturierungsbemühungen nicht greifen, müsse man in Betracht ziehen, sich von unrentablen Sparten zu trennen. Den Schritt der drei Großaktionäre Allianz, Münchener Rück und Commerzbank, ihren gemeinsamen 25-Prozent-Anteil zu verkaufen, bezeichnete Samuelsson als Beginn einer neuen Ära. "Dadurch wird die Position als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen am Kapitalmarkt eindeutig gestärkt", sagte der MAN-Chef. Das Verkaufsverfahren sei sehr kapitalmarktschonend. "Wir erwarten, dass die neue Situation den Aktienkurs eher beflügeln wird."

Der Konzern wurde in der Vergangenheit immer wieder als Übernahmeziel gehandelt. "MAN wird mit dem künftig hohen Freefloat eine ganz normale börsennotierte Gesellschaft sein, die ebenso Übernahmeziel werden kann wie jede andere börsennotierte AG. Der beste Schutz gegen eine unerwünschte Übernahme ist außerdem ein hoher Börsenkurs und hierfür muss jede unserer Einheiten eine ebenso gute Performance zeigen wie die stand-alone-Wettbewerber. Genau das streben wir an.“ Der neue MAN-Chef hält eine Steigerung der Profitabilität für "durchaus möglich". Vorgänger Rudolf Rupprecht hatte erst im November die Prognose für 2004 erhöht.

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