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22.12.2011

09:18 Uhr

Skihersteller

Rossignol lässt die Krise hinter sich

Vor drei Jahren war Rossignol fast bankrott. Jetzt ist die Sanierung abgeschlossen, der Skihersteller verbucht ein Umsatzplus. Doch Chef Bruno Cercley will die Marke breiter aufstellen - und gegen Krisen schützen.

Der Skimarkt dümpelt seit Jahren vor sich hin. Hersteller suchen Partnerschaften, um zu überleben. dpa

Der Skimarkt dümpelt seit Jahren vor sich hin. Hersteller suchen Partnerschaften, um zu überleben.

Saint-Jean-de-MoiransWenn sich Bruno Cercley an die Zeit vor drei Jahren erinnert, dann erschaudert er noch heute. „Bei einem Umsatz von 240 Millionen Euro hat Rossignol 68 Millionen Verlust gemacht“, sagt der Chef und Miteigentümer des französischen Unternehmens. Als wäre das nicht schlimm genug, der einst größte Skihersteller der Welt hatte damals auch noch 260 Millionen Euro Schulden. „Ein Desaster“, meint der Unternehmer.

Heute ist die Firma mit Erlösen von zuletzt 206 Millionen Euro zwar deutlich kleiner, aber sie ist profitabel und wächst. „Es geht aufwärts“, sagt Cercley. Die vergangenen drei Jahre hat der Unternehmer die 1907 gegründete Firma radikal umgebaut. Er schloss zwar keines der vier europäischen Werke, dennoch blieb kein Stein auf dem anderen. 400 der 1.600 Mitarbeiter mussten gehen, er drückte die Fixkosten um mehr als ein Drittel, straffte Abläufe und Kollektion.

Jetzt blickt Cercley wieder nach vorn – und denkt über den Einstieg ins Geschäft mit Outdoor-Schuhen nach. Der Grund liegt auf der Hand: „Es ist nicht gut, dass wir nur vom Winter abhängig sind.“ Das hat sich in den letzten Wochen wieder gezeigt. Weil es in Mitteleuropa viel zu trocken war und selbst im Hochgebirge kein Schnee fiel, verlief der Start in die neue Saison äußerst schleppend.

Die vergangenen Jahre waren turbulent bei Rossignol. Zwischen 2005 und November 2008 gehörte das Unternehmen aus der Nähe von Grenoble dem Surf-Modelabel Quiksilver. Doch das Management des US-Konzerns bekam das Skigeschäft nie in den Griff. 240 Millionen Euro hatte Quiksilver für Rossignol bezahlt. Die Schulden aus der Übernahme sowie tiefrote Zahlen des Skiherstellers haben das zuvor hochprofitable Modeunternehmen in dieser Zeit fast selbst in die Pleite getrieben.

In höchster Not stieß Quiksilver seine verlustreiche französische Tochter Ende 2008 ab. Cercley übernahm die schwer angeschlagene Firma zusammen mit dem australischen Finanzinvestor Macquarie für 40 Millionen Euro. Der Sportexperte hatte den Mittelständler bereits von 2002 bis zur Übernahme durch Quiksilver geführt. Der amerikanische Markenartikelkonzern Jarden, Eigentümer der traditionsreichen bayerischen Skimarke Völkl, stieg als Minderheitsgesellschafter mit 17 Prozent ein.

Kommentare (2)

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11.02.2012, 11:42 Uhr

ARIZONA = UTOYA = THERE WAS NO SHOOTING EITHER IN NORWAY OR ARIZONA, BUT “AFTERLIFE” CASH$$$ & FLASH MOB INSTEAD! Tear gas and theater were used on faces of multiculturalism maniacs while calling YOU a terrorists! Guilt or blame and shame weapon against us and our families in our own countries during bogus “economic crises” while importing here non white third world foreigners!

911(TWIN TOWERS) = NORWAY BOMBING OR STATE SPONSORED TERRORISM, HOWEVER, WAS REAL !!! http://stateofterror.blogspot.com/ OR http://avsecbostjan.blogspot.com/

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11.02.2012, 11:42 Uhr

ABDUCTIONS / FORCED BRAIN ELECTRODE-CHIP IMPLANTS / BLACKLISTING / FORCEFUL UNEMPLOYMENT / HUMAN EXPERIMENTATION / MK-ULTRA BRAINWASHING AND ASSASSINATIONS AGAINST WHITE(under "NAZI" lie) CIVILIAN POPULATION TODAY IN 2011/2012 ACROSS THE EUROPE AND NORTHERN AMERICA!

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