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19.02.2015

13:07 Uhr

Social-Media-Barometer

Maschinenbauer Manz im Apple-Strudel

Kaum ist das Gerücht in der Welt, Apple baue an einem Elektroauto, nehmen die ersten auf dem Beifahrersitz platz. Das strahlt sogar bis ins beschauliche Reutlingen aus, wo Übernahmefantasien die Manz-Aktie beflügeln.

Die Gerüchte um Apples Elektroauto sind zu verlockend, als dass die Märkte widerstehen könnten. Sie wirken sich nun auch auf den Maschinenbauer Manz aus. AFP

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Die Gerüchte um Apples Elektroauto sind zu verlockend, als dass die Märkte widerstehen könnten. Sie wirken sich nun auch auf den Maschinenbauer Manz aus.

DüsseldorfDie Gerüchteküche im Silicon Valley brodelt. Erschließt sich der Elektronikkonzern Apple ein neues Geschäftsfeld und fordert Tesla im Bereich Elektromobilität heraus? Oder die gesamte Branche beim Thema autonomes Fahren? Stichhaltiges gibt es kaum, Hörensagen und Spekulationen umso mehr.

Diese Spekulation haben nun auch Deutschland erfasst und dringen bis ins eher beschauliche Reutlingen. Dort, im Stuttgarter Speckgürtel, hat die Manz AG ihren Sitz. Mit Photovoltaik erfolgreich geworden, ist die Sparte „Battery“ inzwischen mit, wie sollte es bei dem Namen anders sein, Batterien und Energiespeichern ordentlich im Geschäft.

Und diese Sparte ist der Grund, warum im Social Media Barometer des Handelsblatts der Name Manz auftaucht. Zwar hat die Aktivität in den Sozialen Netzwerken in den vergangenen 24 Stunden nur um zwölf Prozent zugenommen. Die Inhalte sind dafür umso spannender.

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Ärger für Apple: Der Konzern soll einem Akku-Hersteller mehrere Techniker abgeworben haben. Ein weiterer Hinweis darauf, dass der iPhone-Hersteller auch an einem Auto arbeitet?

Verschiedene Quellen, von denen keine mit harten Fakten glänzen kann, spekulieren munter drauf los, dass der TecDax-Konzern künftig die Batterien für Apples mögliches Elektroauto liefert. Nicht nur das: Nachdem das US-Unternehmen A123 System den kalifornischen Riesen verklagt, da der Techniker abgeworben haben soll – um eine eigene Batteriesparte für das „iCar“ aufzubauen.

In der Summe reicht das, um in der Causa Manz vage Übernahmegerüchte auf die Reise zu schicken. Mit positiven Folgen für die Aktie: Die Anteilsscheine der Manz AG haben auf Wochensicht über zehn Prozent zulegen können, aktuell steht ein Tagesgewinn von rund drei Prozent zu Buche. Und so können auch Gerüchte für Wertzuwachs sorgen.

Von

alm

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