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26.02.2015

21:15 Uhr

Social-Media-Barometer

Osram-Chef will keine weiteren Stellen streichen

Osram-Chef Olaf Berlien plant offenbar keinen weiteren Stellenabbau. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kündigt er zudem eine neue Osram-Strategie an. Das Netz reagiert.

Nach der Ausgliederung von der Muttergesellschaft Siemens im Jahr 2013 baut das Münchner Unternehmen Osram weiter stark sein Geschäft um. dpa

Nach der Ausgliederung von der Muttergesellschaft Siemens im Jahr 2013 baut das Münchner Unternehmen Osram weiter stark sein Geschäft um.

DüsseldorfDer Chef des Leuchtmittel-Herstellers Osram will im künftigen Konzernumbau auf weitere Stellenstreichungen verzichten. Das sagte Geschäftsführer Olaf Berlien im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe).

Künftig möchte er unter anderem den Dienstleistungsbereich stärken, etwa indem er Kunden per Smartphone-App mehr Möglichkeiten zur Lichtsteuerung gibt. Aktuell investiere Osram sechs Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, so Berlien. Der Ex-Thyssen-Krupp Technologie-Vorstand trat zum 1. Januar 2015 seinen Chefposten bei Osram an.

Die ehemalige Siemens-Tochter steht vor einem großen Konzernumbau. Insbesondere asiatische Konkurrenten und der Umschwung zu LED-Leuchtmittel haben dem einst führenden deutschen Glühbirnenhersteller in den vergangenen Jahren zugesetzt.

Die Kosten des Umbaus schlugen sich im Konzernergebnis nieder. Zuletzt fuhr Osram zwischen Juli und September 2014 trotz leicht gestiegenen Umsatzes einen Verlust von 39 Millionen Euro ein.

Die Nachricht, keine weiteren Personalkürzungen vorzunehmen, dürfte nicht nur bei den Arbeitnehmern gut ankommen. Auch im Netz wird diskutiert. Im  Social-Media-Barometer des Handelsblatts legte der Wert von Osram im Vergleich zu Mittwoch um 276 Prozent zu.

2012 arbeiteten noch knapp 40.000 Menschen für das Münchner Unternehmen. In mehreren Sparrunden („Push 1“ und „Push 2“), die zum Teil bereits abgeschlossen sind, streicht der Konzern weltweit bis 2017 insgesamt mehr als 15.000 Stellen.

Von

mats

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