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30.07.2011

12:14 Uhr

Solarausrüster

Centrotherm will ohne Zukäufe wachsen

Der Solarausrüster Centrotherm schließt Übernahmen weitgehend aus. „In unserem Kerngeschäft wollen wir vornehmlich organisch wachsen", sagte Finanzvorstand Thomas Riegler.

Arbeiten an einer Testanlage im Centrotherm-Werk in Blaubeuren. Quelle: dpa

Arbeiten an einer Testanlage im Centrotherm-Werk in Blaubeuren.

FrankfurtZukäufe, um Marktanteile zu erobern, kämen für Centrotherm nicht infrage, so der Finanzvorstand Thomas Riegler gegenüber der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe). Auch Akquisitionen zur Erschließung neuer Technologien seien nicht geplant. Centrotherm habe den Anspruch, Technologieführer zu sein. In diesem Jahr werde das Unternehmen aus Blaubeuren fast 50 Millionen Euro investieren - so viel wie noch nie. Um das geplante aggressive Wachstum zu finanzieren, sei es „sicherlich vernünftig, auch in Fremdkapitalmaßnahmen zu denken“. Da Centrotherm keine Nettoverschuldung habe, sei das sinnvoller, als teueres Eigenkapital aufzubauen. Instrumente dafür seien Schuldscheindarlehen oder Anleihen.

Für das Rekordjahr 2010 mit einem operativen Gewinn (Ebit) von 75,4 Millionen Euro sollen die Aktionäre erstmals eine Dividende erhalten: 50 Cent je Aktie sowie einen Bonus von 20 Cent. Ausschüttungen seien ein adäquates Instrument, um langfristig orientierte institutionelle Investoren zu gewinnen. „Deshalb wollen wir eine langfristig angelegte Dividendenpolitik bieten und etwa 20 Prozent vom HGB-Bilanzgewinn ausschütten.
Damit sollte für den Aktionär eine Dividendenrendite von etwa zwei Prozent herausspringen“, sagte Riegler.

Von

rtr

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