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27.01.2009

10:49 Uhr

Solarbranche

Phoenix Solar gibt sich sonnig

Die Solartechnikfirma geht trotz der Wirtschaftskrise 2009 von einem unverändert rasanten Umsatzwachstum aus. Allerdings ist auch für Phoenix Solar mit dem Ende des Solar-Booms in Spanien die Zeit der hohen Margen vorbei.

Auf der sonnigen Seite - die Solartechnikfirma Phoenix Solar. Foto: dpa dpa

Auf der sonnigen Seite - die Solartechnikfirma Phoenix Solar. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. Wegen des schwächeren Geschäftes in Spanien rechnet Andreas Hänel, Vorstandschef von Phoenix Solar aber mit schrumpfenden Gewinnen.

Auf Basis der Prognosen für 2008 wird in diesem Jahr ein Umsatzplus von 37 Prozent auf 520 Millionen Euro erwartet, wie das Unternehmen aus dem bayerischen Sulzemoos am Dienstag mitteilte. Für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) kündigte Hänel einen Rückgang um zwei Millionen auf 31 Millionen Euro an. Damit würde die operative Gewinnmarge auf sechs Prozent von 8,9 Prozent sinken.

Mit dem Ende des Solar-Booms in Spanien sei auch die Zeit der hohen Margen vorbei, erklärte eine Sprecherin. Langfristig werde es wohl bei sechs Prozent bleiben. Für 2008 hatte Phoenix Solar im November die Ziele angehoben: Der Umsatz sollte auf 380 (Vorjahr: 260) Millionen Euro steigen, das Ebit auf rund 33 (22) Millionen.

Ein Ende des Wachstums sieht Hänel für seine Firma aber nicht. Bis 2013 will er den Umsatz auf 1,5 Milliarden Euro vervierfachen und das Ebit auf 100 Millionen Euro verdreifachen. Der Umsatzanteil aus dem Ausland solle dann über 65 Prozent liegen.

An der Börse konnte Phoenix Solar mit ihrem Ausblick punkten: Die im Technologieindex TecDax geführte Aktie legte um knapp fünf Prozent auf 28,11 Euro zu. Das Unternehmen plant, baut und betreibt Photovoltaik-Großkraftwerke und arbeitet zudem als Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Module und Zubehör.

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