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09.08.2012

11:11 Uhr

Solarbranche

SMA Solar hebt seine Prognose an

Geringerer Gewinn, höhere Prognose: Obwohl sich der Nettogewinn von SMA Solar im zweiten Quartal halbiert hat, erwartet das Unternehmen ein besseres Jahresergebnis. Phoenix Solar macht dagegen weiter Minus.

Solartechnikhersteller SMA erhöht seine Prognose – trotz niedrigerem Gewinn. dpa

Solartechnikhersteller SMA erhöht seine Prognose – trotz niedrigerem Gewinn.

DüsseldorfDer Solartechnikhersteller SMA Solar hat sich in der ersten Jahreshälfte 2012 anders als viele Unternehmen der Photovoltaikbranche noch relativ gut geschlagen. Eine weiter hohe Nachfrage nach Wechselrichtern in Europa sorgte bei dem Unternehmen aus dem hessischen Niestetal unter dem Strich für ein Plus. Allerdings wurde das Niveau des Vorjahreszeitraums bei weitem nicht erreicht. Dagegen verbuchte Phoenix Solar wegen des Umbaus der Finanzen und des Preisverfalls auf Solarmodule Verluste.

Wie SMA Solar am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 16,6 Prozent auf 833,7 Millionen Euro. In vielen europäischen Ländern wurden vor neuen Kürzungsschritten bei der Solarförderung noch zahlreiche Anlagen aufgebaut, auch in Nordamerika profitierte der Markt von ähnlichen Effekten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag jedoch mit 83,7 Millionen Euro um 19 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Der Überschuss ging ebenfalls um 19 Prozent auf 59,4 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen nahm unter anderem Wertberichtigungen auf Forderungen an ihre Kunden sowie auf die eigenen Vorräte vor. Außerdem verbuchte der Konzern wegen Problemen mit Bauteilen höhere Aufwendungen für die Risikovorsorge.

Mit Blick auf die Prognose für das Gesamtjahr wurde SMA etwas mutiger und erhöhte das unteren Ende seines Zielkorridors. Danach wird nun einen Umsatzrückgang von 1,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro erwartet - bisher hatte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon Erlöse von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro als realistisch erachtet. Das operative Ergebnis soll 100 bis 150 Millionen Euro betragen (Vorjahr: 166 Mio Euro), bislang lag die Prognose bei 60 bis 150 Millionen Euro.

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